Mein Name ist Anna Kurpas und ich unterrichte an der Realschule Vaterstetten die Fächer Mathematik, Physik und Informationstechnologie. Um die Schülerinnen und Schüler möglichst früh für die MINT-Ausbildungsberufe zu begeistern, biete ich das Wahlfach MINT-Experimentieren an. Hierbei entdecken die Schülerinnen und Schüler einfache naturwissenschaftliche Phänomene.
Sechs Mädchen und 17 Jungen der 5. und 6. Klasse treffen sich seit Schuljahresbeginn jeden Dienstagnachmittag zum Experimentieren. Diese hohe Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler möchte ich gerne mit einem außergewöhnlichen Experiment belohnen. Da der Weltraum und die Raumfahrt für große Begeisterung bei den Schülerinnen und Schülern sorgt, führe ich das Projekt „Schule am Rande des Weltalls“ durch.
Das Projekt „Schule am Rande des Weltalls“ ist ein vollständig von den Schülerinnen und Schülern geleitetes Vorhaben. Das hat zur Folge, dass vor Beginn die einzelnen Berufsfelder, wie Pressesprecher, Finanzminister, Bauleiter, … verteilt werden. Während des gesamten Projekts tragen die Schülerinnen und Schüler die Verantwortung für ihren jeweiligen Bereich.
Mit dem Stratosphärenflug sollen nicht nur spektakuläre Aufnahmen vom Rande des Weltalls aufgenommen werden. Zusätzlich sollen Daten erfasst und später ausgewertet werden.
Die Klimakrise ist eines unserer aktuellsten und wichtigsten Probleme. Sie stellt für die Stabilität der Ökosysteme unseres Planeten und für Millionen von Menschen eine existenzielle Bedrohung dar. Eine ungebremste Erderwärmung ist eine enorme Gefahr für Frieden und Wohlstand weltweit.
Das Projekt „Schule am Rande des Weltalls“ sensibilisiert die Schülerinnen und Schüler unter anderem hinsichtlich der Auswirkungen des Klimawandels. Wie ein Schutzschild umhüllt die Ozonschicht unsere Erde. In der Stratosphäre schirmt das Spurengas Ozon die Sonnenstrahlung ab. Eigentlich sollte sich das Ozonloch durch das weltweite Verbot von FCKW langfristig schließen. Doch Forscher haben entdeckt, dass der Klimawandel für einen verstärkten Ozonabbau in der Erdatmosphäre sorgt. Aus diesem Grund überprüfen die Schülerinnen und Schüler mithilfe des Experiments das Vorhandensein des Ozons über ihrem Startgebiet. Mithilfe der Ergebnisse bewerten sie die Folgen, sowie die Verantwortung eines jeden einzelnen. Um das Klima zu schützen wird auf erneuerbare Energien, wie beispielsweise Sonnenenergie, gesetzt. Anlässlich der Energiekrise soll überprüft werden, wie sich die veränderte Strahlung in der Stratosphäre auf die Funktionsweise einer Solarzelle auswirkt.
Leider kann die Schule das Projekt nicht finanzieren. Somit bin ich auf der Suche nach Sponsoren und Spenden.
Wir würden uns riesig freuen, wenn wir die Möglichkeit bekommen, dieses aufregende Projekt durchführen zu können.