Unser Stups braucht eure Hilfe...
Im Jahr 2008 kam Stups als dreimonatiger Kater über einen Zufall zu uns. Er hatte bereits einen schweren Start in sein Leben und wurde als Waise mit der Flasche aufgezogen. Am liebsten stupst er uns beim Kuscheln mit dem Kopf an, daher war schnell klar, wie er heißen sollte 😂 Bei uns hat er seit dem für viele schöne und lustige Momente gesorgt und begleitet mich somit (mittlerweile mit seinen Kumpels Harley und Gismo) schon fast mein halbes Leben.
Im Juni fiel uns ein Knubbel an seinem linken Hinterbein auf, der vom Tierarzt untersucht, eingeschickt und grob entfernt wurde, leider kam ein Fibrosarkom, also ein bösartiger Tumor, dabei heraus. Es war unklar, wann der Knubbel wieder kommt, es hätte auch ein Jahr oder länger dauern können. Leider haben wir ihn schon im September wieder bemerkt. Da der Tumor direkt am Sprunggelenk saß und der Knochen schon angegriffen war, blieb nur eine Amputation des linken Hinterbeines. Einschläfern war für uns keine Option, da der Tierarzt uns Mut gemacht hat, dass Katzen auch mit drei Beinen sehr gut zurecht kommen und er ansonsten fit ist und noch ein paar Jahre vor sich hat.
Am Mittwoch, 12.10., war es dann soweit und die OP fand statt. Stups hat die Narkose gut überstanden, der Tierarzt meinte, es war höchste Zeit, hätten wir noch länger gewartet, hätten wir ihn nur noch einschläfern lassen können. Der erste Tag nach der Amputation (Donnerstag) war der Horror, Stups hat immer wieder panisch versucht aufzustehen und hat jämmerlich geschrien, was mir das Herz zerrissen und mich immer wieder zum Weinen gebracht hat😭
Am Freitag wurde es dann zum Glück besser, Stups war ruhiger, hat viel gelegen, aber gefressen und getrunken. Samstag hatte er dann einen kleinen depressiven Durchhänger, er wollte kaum etwas fressen, wirkte sehr müde und abwesend, ist kaum aufgestanden usw. Einen Tag später kam die Lebensfreude dann zum Glück langsam wieder zurück und auch der Appetit stieg zunehmend. Das Laufen (oder Humpeln) üben wir fleißig zusammen, sodass es jeden Tag besser klappt, auch wenn es für Stups noch sehr anstrengend ist und er zwischendurch immer wieder Pausen braucht.
Die Operation belief sich auf 640€ und seitdem waren wir jeden Tag (außer Sonntag) zur Wundkontrolle und zum Pflasterwechsel beim Tierarzt (jeweils zwischen 50 und 100€). Am 22.10. haben wir einen Termin zum Fädenziehen und hoffen, dass bis dahin alles gut geht. Die Tierarztkosten überschreiten langsam aber sicher unsere Ersparnisse, zumal auch Gismo wegen seiner Schilddrüsenüberfunktion und Bluthochdruck regelmäßig Medikamente und Tierarztbesuche braucht.
Stups, Harley, Gismo und wir würden uns deshalb sehr über jede noch so kleine Spende zu den Behandlungskosten freuen!
Wir möchten uns jetzt schon vielmals bei euch bedanken!