Hallo... ich bin Erzieherin und Mutter eines erwachsenen Sohnes P. Dieser bezog seit Volljährigkeit wegen Autismus und Depression Sozialhilfe. Seit 2021 schien es ihm endlich etwas besser zu gehen.
Zum 01.08.22 nahm er ein Angebot eines Mannes an, über eine Baufirma, in der seine Aufgabe aus Büroarbeiten und sich langsam steigernden Arbeitszeiten bestehen sollte,"gefördert" zu werden, auf diese Weise im Arbeitsleben Fuss zu fassen und sich aus Depression und Sozialhilfe nach oben arbeiten zu können.
Jetzt - 10 Wochen später- zeichnet sich böser Betrug und eine Katastrophe ab.
Aufgrund seiner geleisteten Unterschriften und dem versäumten Einholen von Quittungen bei Geldbewegung in der Firma wird mein Sohn nun verantwortlich gemacht für einen geplatzten Bauauftrag mit Bauschaden, der nun den betreffenden Kunden - ein kleiner Kindergarten mit 25 Kindern - in seiner Existenz bedroht.
Hohe Beträge müssen an den Kindergarten zurückgezahlt werden, damit mit diesem Geld schnellstmöglich eine andere Baufirma den Bauauftrag nachbessern kann. Diese Zahlung ist meinem Sohn aber gar nicht möglich.
Der Baufirmen-Betriebsleiter- ursprünglich Initiator der Beteiligung meines Sohnes an der Baufirma- hat sich von meinem Sohn in den 10 Wochen alle Firmeneinnahmen geben lassen, diese Mittel angeblich komplett für Materialien ausgegeben, aber das nicht nachgewiesen - und mein Sohn hat aus Naivität keine Belege dafür gefordert geschweige denn bekommen - er ist jetzt durch geleistete Unterschriften leider haftbar zu machen.
Das Geld ist weg- verschied. Firmenrechnungen noch offen- alle off. Rechnungen gehen an P. und er wird allein vom Kindergartenkunden auf über 40.000 Euro Schadenersatz verklagt- Geld, welches der Kindergarten natürlich auch bekommen muss.
Wir erfuhren inzw. über Dritte von Äusserungen des Betriebsleiters, dass P.s Haftung eingeplant war und haben die Polizei eingeschaltet. Es geht vor Gericht.
Da P. keinerlei Ersparnisse hat (er hatte ja nie mehr als Sozialhilfe, war aber nachweislich immer schuldenfrei und grund-ehrlich ) kann er den Kindergarten jetzt nicht entschädigen.
Dieser hat durch die Schäden aber seit Wochen kein nutzbares Aussengelände mehr und droht dadurch- wie uns vom Vorstand gesagt wurde- u.U. die Konzession zu verlieren u. geschlossen zu werden.
Mein Sohn und ich sind sehr verzweifelt, dass hier 25 Kindergartenkinder leiden müssen.. Sie können doch nichts für betrügerische Machenschaften, die Naivität von P. und auch für meinen persönlichen Anteil, diese Ereignisse in P.s Leben nicht rechtzeitig bemerkt zu haben - P. wollte mich möglichst wenig belasten, da ich dauerhaft erwerbsunfähig bin, selbst Sorgen habe und er hat daher wenig von Arbeitsabläufen erzählt.
Um den Kindergarten für die Kinder zu retten, bitten wir daher von ganzem Herzem um Spenden für eine Entschädigung des Kindergartens.
Für rechtliche Unterstützung von Fachleuten/Juristen wären wir ebenfalls dankbar.
Für uns als Familie zusätzlich sehr belastend- es zeichnet sich ab, dass P wieder in schwere Depression zurück verfällt, da er dem jetzigen Ablauf der Dinge hilflos ausgesetzt ist und zudem vom Betriebsleiter und dessen Familie wegen des Strafantrags inzwischen Druck ausgeübt wird.
Statt seelisch nach oben bringt dieser Betrug meinen Sohn in eine noch weit tiefere Depression und gefährdet sein Leben.
Eure Zahlungseingänge werden nachweislich für die Kindergartenentschädigung verwendet! Wir wären für Hilfe sehr, sehr dankbar ! Jeder Euro zählt.