Mein Name: Simon
So alt bin ich: 38
Gelernter Beruf: Kfz-Mechatroniker
Aktueller Beruf: Aushilfe bei Werkstatt für Menschen mit Behinderung
Meine Hobbys: Musizieren, Gestalten, Werkeln, Fahrradfahren
Das möchte ich mal werden: Rennfahrer (!)
Mein Auto: Peugeot 205 (Bj 1991)🚘
Das höre ich gerne: Rock'n'Roll, Blues, Country
Lieblingsessen: Lasagne und Buttercremetorte
Hallo, ich heiße Simon und möchte auf diesem Weg um Hilfe bitten.
Ich mag die Natur, bin gerne kreativ, etwas musikalisch und wenn ich nicht gerade Zeit mit meiner Familie verbringe, schraube ich am liebsten an alten Autos. Schon immer habe ich gerne gelacht und bin neuen Herausforderungen stets mit Optimismus entgegengetreten. Auch heute lache ich noch gerne, aber es fällt mir zusehends schwerer.
Im Juni 2016 erhielt ich die Diagnose Leukämie. Eine CEL, also eine Chronische Eosinophilen Leukämie. Es ist eine sehr seltene Form der Leukämie, die mich, obwohl sie eigentlich gut behandelbar ist, schlagartig aus meinem gewohnten Alltag gerissen hat. Etwas naiv dachte ich, dass mir mit "ein paar Pillen" geholfen ist und ich einfach so weiterleben kann, wie bisher. Ich habe mich geirrt! Die Medikamente schlugen zwar gut an, aber aufgrund hoher Nebenwirkungen musste die Therapie immer wieder pausiert werden. Seit 2017 habe ich drei Anläufe gestartet wieder ein Teil der Gesellschaft zu werden und einer Arbeit, wenigstens in Form eines Minijobs, nachzugehen und wurde jedesmal durch eine wiederkehrende Leukämie zurückgeworfen.
Neben dem seelischen Ballast und dem oft fehlenden körperlichen Ausgleich, hat sich in den letzten Jahren zusätzlich ein großer Haufen Schulden aufgetürmt. Insgesamt 21.473,44€ (Stand Juli 2025). Immer wieder kamen ungeplante Ausgaben, wie ein Umzug, Zahnersatz, Sehhilfen und weitere hinzu, die ich mit meiner kleinen Erwerbsminderungsrente nicht mehr stemmen konnte.
Seit Dezember 2025 arbeite ich als Aushilfe in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Dort fühle ich mich wohl und werde für meine Art und meine Arbeit wertgeschätzt. Das ist mein Beitrag für die Gesellschaft und eine willkommene Tätigkeit, die mir Spaß macht und meinen Alltag strukturiert.
Mittlerweile haben sich die Schulden fast halbiert und ich bin sehr dankbar für all die Unterstützung und den Zuspruch. Leider steigen meine Werte seit geraumer Zeit wieder an und wir mussten Stunden auf der Arbeit reduzieren. Die gewonnene finanzielle Sicherheit steht also wiedereinmal auf der Kippe und die dadurch entstehenden Ängste machen die gesundheitliche Situation nicht besser.
Ich versuche mir weiterhin mein Lachen zu bewahren und werde nicht aufgeben! Auch wenn ich mein Leben lang mit meiner Krankheit und deren Begleiterscheinungen zu kämpfen habe, so schafft doch jede Spende eine Erleichterung, die mir hilft, wieder näher an einen "normalen" Alltag zu gelangen. Ich möchte nicht, dass jemand für mich über seine Grenzen geht, aber wer wirklich etwas entbehren kann, dem bin ich ehrlich dankbar für seine Unterstützung!
Vielen Dank!
Euer Simon