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Zurück in die Normalität

Wieder auf eigenen Beinen stehen können...

Liebe Leserinnen und Leser

Kurz zu mir:

Mein Name ist Daniel, ich bin 34 Jahre alt und lebe in Zürich. Ursprünglich komme ich aber aus Darmstadt in Hessen. Vor 8Jahren kam ich dem Job zur Liebe in die Schweiz. Ich bin gelernter Rettungsassistent. Der Beruf heisst in Deutschland mittlerweile Notfallsanitäter und in der Schweiz Dipl. Rettungssanitäter. 

Im Mai 2018 erlitt ich einen Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule mit teilweiser Lähmung des rechten Armes. Im Juni 2018 musste ich mich deshalb einer Operation unterziehen. Die Operation verlief gut, auch wenn ich 3Monate später ein kleines Rezidiv des Bandscheibenvorfalls hatte. Nun begann der Weg zurück mit viel Physiotherapie und Training. Die Schmerzen waren trotz der OP noch einige Monate vorhanden, die Lähmung bildete sich nach und nach zurück. Resultierend aus der langen Krankheitsgeschichte entwickelte ich verstärkt Depressionen und eine Angststörung. Beides war auch vorher schon leicht vorhanden.

Nachdem man mir krankheitsbedingt den Job irgendwann gekündigt hatte musste ich zuerst von Krankentaggeld leben und zur Zeit bin ich auf Sozialhilfe angewiesen.

Zur Zeit bin ich insoweit wieder hergestellt, dass ich zu ca. 50Prozent wieder arbeiten könnte. Eine Anstellung in Funktion als Rettungssanitäter kommt aber aufgrund der Problematik mit dem Rücken nicht mehr in Frage. Generell ist es für mich jetzt schwierig in der aktuellen Coronakrise einen Job zu finden. Zum einen weil viele Firmen nicht sicher sind wie es weiter geht. Zum anderen fällt es mir nicht einfach, da ich weiter an der Angststörung leide. Meine Ängste beziehen sich vorwiegend auf Krankheiten. Vielleicht kennt ihr / kennen Sie den Begriff der Hypochondrie? Dann verstehen Sie sicher umso mehr die Angst einer Ansteckung mit dem Virus.

Ich habe lange überlegt ob ich mich hier anmelden soll. Es entspricht nicht meinem Naturell um Geld zu bitten. Ich habe teilweise auch ein schlechtes Gewissen dabei, obgleich ich für meine Situation nur bedingt etwas kann.

Es gibt hier sicher andere Menschen die das Geld noch viel nötiger haben und schwerere Schicksale erlitten haben als ich. Voller Demut möchte ich mich deswegen auch nicht in den Vordergrund stellen und habe auch hier wieder ein schlechtes Gewissen anderen gegenüber.

Dennoch wäre ich für jede Hilfe dankbar, um etwas aus meiner finanziellen Misere herauszukommen um bald wieder besser auf eigenen Füßen stehen zu können.

Ich danke dir / ich danke Ihnen für die Hilfe.

Mit gesunden Wünschen in dieser Zeit

Daniel

 



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