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Zeit zur Genesung

Bandscheibenvorfall... und mit einem Mal geht nichts mehr so wie früher

Hallo zusammen,

die Höhen und Tiefen im Leben, die kennen wir alle und das gehört nun mal dazu. Bisher habe ich es immer irgendwie alleine geschafft, anderen geholfen und selten Hilfe angenommen. Der 22.11.2018 und ein Bandscheibenvorfall, der notfallmäßig operiert wurde, hat mein Leben mächtig auf den Kopf gestellt. Denn mit einem Mal haben die Beine ihren Dienst quittiert und ab dem Gesäß abwärts war das nicht mehr mein Körper. Ich habe ihn nicht mehr gespürt und die Kontrolle verloren.

"Geduld" ist mein neuer Begleiter, aber wir sind immer noch keine Freunde. Auch wenn Ärzte, Schwestern, Physiotherapeuten, Freunde und Familie mir gut zureden, Tips geben und mir sagen, dass ich Geduld haben soll, dass es eben Zeit braucht, es fühlt sich eben nicht gut an.

Es ist nicht einfach alles alleine zu schaffen. Es ist nicht möglich alles alleine zu schaffen.

Es ist nicht einfach, den Tatsachen ins Auge zu blicken. Es ist nicht möglich, die Augen zu verschließen.

Es ist nicht einfach, um Hilfe zu bitten. Es ist aber möglich, um Hilfe zu bitten.

Und genau das möchte ich hiermit tun, denn ich habe Angst noch mehr zu verlieren. Meine Selbständigkeit habe ich in vielen Teilen eingebüßt und mir an mancher Stelle zurück erobert. Aber die Genesung braucht leider viel mehr Zeit, als ich sie mir finanziell erlauben kann.

Wenn man kein Großverdiener ist und dann in das Krankengeld rutscht, dann wird es schwierig. Zu dem Krankenhaustagegeld, den Kosten für die Reha, den ganzen Zuzahlungen für Hilfsmitteln (Rollator, Orthese, Krücken, Greifarm, Duschhocker, Strumpfhilfe, Gehstöcke), den Rezeptgebühren für Medikamente und Physiotherapie, kamen auch ansonsten weitere Unkosten auf mich zu.  

Im November steckte ich nämlich gerade mitten im Umzug, den mußten dann Freunde und Famile alleine zu Ende bringen. Kein schönes Gefühl, wenn man tatenlos im Krankenhaus liegt und andere sich um die eigenen Angelegenheiten kümmern. Meine Pläne wurden gründlich durchkreuzt. Meine Sachen wurden erstmal eingelagert. Ich habe fast 3 Monate im Krankenhaus, der Reha und bei meiner Freundin gewohnt, bevor ich dann Mitte Februar in meine Wohnung konnte. Endlich wieder ein bisschen Freiheit und Selbstbestimmtheit. Aber auch das hat seinen Preis. Bisherige Umzüge habe ich in Eigenregie geplant, organisiert und durchgeführt. Jetzt musste ich 2 Mal ein Unternehmen anheuern, mir Sachen liefern lassen und das ein oder andere muss einfach noch warten, denn das Gesparte ist aufgebraucht. Jeden Monat fehlt Geld und die Rechnungen müssen irgendwie ausgeglichen werden.

"Wer noch Kraft zum Jammern hat, hat auch noch Kraft zum Kämpfen."

Es gibt nun 2 Möglichkeit:

- wieder arbeiten zu gehen, raus aus dem Krankengeld und für die Rückstände dann nach 3 Monaten einen Kredit aufzunehmen

oder

- dieser Spendenaufruf, der mich nicht zum Millionär machen, mir aber Zeit für die Regeneration ermöglichen soll.

Die erste Möglichkeit ist zwar eine Option, aber mit Befürchtungen verbunden. Wenn ich mir jetzt nicht die Zeit gebe, was passiert beim nächsten Bandscheibenvorfall? Den ersten hatte ich mit 27 Jahren und der wurde damals ohne OP im Krankenhaus fit gespritzt. Jahrelang habe ich nicht wirklich auf die Anzeichen geachtet, mit Schmerztabletten oder Spritzen beim Arzt ging es eben immer irgendwie. Jetzt habe ich aber eine Operation an der LWS und eine Spritzentherapie an der HWS hinter mir mit Lähmungserscheinungen, Taubheitsgefühlen und motorischen Problemen. Ob und wann diese Störungen alle wieder behoben sind, das kann kein Arzt sagen.

Daher hier meine Bitte an Dich: Ermögliche mir mit Deiner Spende etwas mehr Zeit zur Genesung.

Ich bedanke mich für Deine Hilfe ganz herzlich.



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