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Hallo ihr Lieben,

mein Name ist Kevin. Ich bin 31 Jahre alt und wohne in Hamburg ⚓🚤

Ich hatte schon immer Angst vor diesem Moment.

Und nun ist es passiert... Wir haben am 26.01.2022 unsere Mama Astrid verloren. Sie hat den Kampf gegen den Krebs verloren. Wir alle sind zutiefst getroffen. Mir fällt es nicht leicht dies in Worte zu verfassen. 😭

Sie fehlt uns sehr, wir vermissen Sie.

Sie darf nicht miterleben wie ich Heirate und wie wir Kinder bekommen. Das war immer ihr Wunsch gewesen, den ich ihr nicht mehr erfüllen kann.

Ich wünsche es keinem, dieses Gefühl gewisse Dinge nicht mehr ändern zu können und zu wissen, die Zeit ist nicht zurückdrehbar.

Warum ich diese Aktion starte?

Wir machen uns Sorgen um meinen Papa, er ist nun alleine in dieser Wohnung. Finanziell sieht es sehr kritisch aus. Kredite müssen abgezahlt werden die meine Mutter leider ohne Schutzbrief abgeschlossen hat. Außerdem erfüllten sich meine Eltern im Jahr 2020 einen Traum. Die beiden kauften sich einen Neuwagen.

Und nun steht mein Papa da mit Schulden... 

Friedhofsgebühren, Beerdigung, Versicherungen, Krankenkasse (Gebühren, Versicherung für meine Mutter), Kredite (~ 15.000), Grabstein (1,700 €) der in 8 Wochen bezahlt werden muss.

Ich kann meinen Papa leider nicht komplett entlasten, aber ich möchte versuchen dies durch diese Aktion zu ermöglichen. Ihm das Gefühl zu geben das man auch mal Glück im Leben haben kann. 

Ich weiß auch das man nicht jedem Helfen kann. Aber freuen würden wir uns sehr darum.

Wir möchten durch eure Hilfe sämtliche Kreditschulden samt Restsumme des Autos abzulösen, so kann er endlich das Finanzielle Problem beseitigen.

Meine Freundin und ich würden uns um jeden Cent freuen. Und bedanken uns jetzt schon im Vorraus! ❤️

Liebe Grüße Kevin & Christin

Du möchtest gerne die ganze Geschichte über meine Mama lesen? Dann mache hier weiter...

Bitte verzeiht mir sämtliche eventuellen Patzer. Ich bin nicht so der Schreiber und Erzähler. Das ganze war auch nicht einfach.

November 2021

Plötzlich klagte Mama um sehr starke Bauchmerzen. Wir riefen den Notdienst, der Arzt sagte zu ihr

"Es sind nur Bauchkrämpfe" und konnte nicht viel machen. Nach ein paar Tagen ging Sie dann zum Hausarzt der ihr sagte "Das ist sicherlich nur eine Einbildung", sie bekam darauf hin Schmerzmittel.

Es wurde einfach nicht besser, ganz im Gegenteil, eher schlimmer. Sie machte sich mit meiner Freundin Christin auf dem Weg zum Internisten. Dort war die Diagnose "Ischiasnerv eingeklemmt". Wir waren stutzig und verzweifelt. Für uns klang es nicht gerade Plausibel. Wenige Tage später war kein Schmerz mehr vorhanden, eher ein zwicken laut Aussage unserer Mama. Sie dachte dann halt wirklich das es nur der Nerv ist den sie sich wahrscheinlich eingeklemmt hat.

Sie machte einen Termin zum Röntgen um mehr gewissheit zu haben. Frühster Termin in Hamburg

"28. Januar 2022" 😒

Dezember 2021

Wir versuchten mal wieder Mama ins Krankenhaus zu überweisen. Sie wurde aber wieder entlassen mit der Begründung "Sie haben doch in Januar ein Röntgen Termin". 😡

Oder "Wir können nicht viel für Sie tun". Wir riefen wieder die 112 an. Sie bekam nur Schmerzmittel.

Um meine Mutter etwas abzulenken besuchten wir am 18. Dezember das Kino und schauten den Film

"Spiderman". Wir haben so lange und sehensüchtig auf diesen Film gewartet. 

Mitten im Film gab es ziemlich Lautstarke Szenen, ich schaute nach Rechts. Meine Mutter war aus Erschöpfung eingeschlafen. Sie hat die letzten Tage kaum geschlafen, sie wollte aber unbedingt mit. Ich fragte Sie "Wollen wir abbrechen und nach Hause Mama. Scheiß auf den Film". Sie "Alles gut Kevin! Wir schauen den Film zu ende"... Ich weiß nicht wieso, ich schähme mich auch sehr dafür. Aber eine innere Stimme sagte mir "Das war der letzte Kinobesuch mit Mama".

Zum Ende des Filmes wachte ich Sie erneut auf und brachte sie nach Hause. 

Es rückten die Feiertage nahe. Wir feierten noch zusammen alles wie gewohnt. Keiner hatte eine Vermutung oder einen Verdacht.

Januar 2022

Mama wurde endlich ins Krankenhaus eingeliefert.

Auf der Station "Gynäkologie / Kreissaal" wurde dann eine für uns hoffnungsvolle Diagnose festgestellt. Bei einer Ultraschall Untersuchung wurde ein ca. 10 cm großes Myome entdeckt. Die Oberärztin der Abteilung teilte uns mit das soetwas Harmlos ist und Operativ entfernt wird. Wir alle waren so erleichtert. Aber das sollte sich schnell ändern. Anschließend wurde noch eine Röntgenaufnahme gemacht.

5 Tage später... 

Meine Mutter ruft Abends an und sagte mir mit weinender Stimme:

Mama: "Kevin?"

Ich: "Ja meine Mama? Ist alles gut, wie geht es dir?"

Mama "Sie haben noch etwas gefunden... Es wurden überall Schatten gefunden"

In diesem Moment brach die ganze Welt in mir zusammen. Ich kollabierte und meine Freundin übernahm den Anruf.

Was danach passierte habe ich heute vergessen...

Zwei Tage später. Ich bin sofort ins Krankenhaus und wollte die Oberärztin sprechen. Ohne Erfolg, ich wurde verwiesen und soll bitte auf einen Rückruf warten. Ich bestand darauf und wollte endlich Gewissheit!

Dieses Gefühl ist so widerlich, nicht zu wissen was nun genau los ist.

Dann kam auch die Oberärztin und sagte mir Knallhart "Die Symptome die ihre Mutter aufweist sprechen eher für eine stark fortgeschrittene Krebserkrankung. Das Myome ist zweitrangig. Wir müssen jetzt schauen ob sich eine Entfernung noch rechtfertigt und ob der eventuelle Krebs ins Gehirn gestreut hat."

Und plötzlich ging alles so schnell...

Kurz nach der Diagnose war unsere Mama ein ganz anderer Mensch. Plötzlich wurde ihre Atmung extrem schlecht. Sie brauchte reines Sauerstoff. Sie erzählte wirres und war verzweifelt. Man verstand noch kaum etwas. Sie weinte viel und sagte "Seid nicht traurig, ich komme nach Hause". Sie hatte mittlerweile überall am Körper starke Schmerzen. So stark das sie sagte "Ich will sterben".

Dieses schlimme Erlebnis wünsche ich niemanden. Seine Mutter so zu sehen, in diesem Zustand. Hilflos, überall Schläuche, die blauen Flecken, ihre Atmung und zu wissen; ich kann jederzeit Nach Hause aber Mama nicht. Ich denke noch Heute daran und werde es mein Lebenlang tun. Sie sagte auch das sie Stimmen hört und gestalten sieht.

Mama bekam dann dauerhaft Hydromorphon gespritzt, damit sie es überhaupt aushält.

Und dann kam der Schlag. Diagnose Krebs. In der Lunge, an der Blase, die Leber, an der Gebärmutter, drei Lymphknoten und das gesamte Lymphsystem sind befallen. Eine Chemotherapie ist hoffnungslos. 

Wo ich hörte das Sie nun in die Palliativstation gebracht wurde, realisierte ich den Ernst der Lage.

WIR WERDEN UNSERE MAMA VERLIEREN!

Wir versuchten so schnell wie möglich einen Platz für das Hospitz zu besorgen. Unsere Mama fragte immer wieder "Warum weint ihr. Bitte tut es nicht!". Durch die starken Schmerzmittel war sie in einem Rauschzustand. Sie nahm kaum noch etwas wahr und ernste Gespräche waren schwer zu führen. 

Meine Freundin und ich besuchten Sie am Nachfolgenden Tag. Ich weiß noch genau wie sie sagte "Gibt Gas! Macht viele Kinder und heiratet endlich" und wir "Natürlich Mama wenn die Zeit gekommen ist, wir versprechen es dir.".

25. Januar 2022

Meine Mama rief spät Abends an, sie klang plötzlich wie ein anderer Mensch, klar und deutlich. Ich dachte es sei die Krankenschwester. Nein es war Sie! Das war eine Art Schub.

Sie : "Kevin"

Ich : "Mama bist du es?"

Sie : "Ja. Kannst du bitte kommen ich habe Angst".

Ich : "Ich komme sofort, ich bin in 15 Minuten da".

Ich bin sofort hingeeilt. Blieb im ganzen 3 Stunden bei Ihr. Ich umarmte, küsste und machte mit ihr Beinübungen und ein paar Witze, wie immer halt. Sie sagte "Ich muss Fit bleiben damit ich wieder richtig gehen kann wenn ich raus komme!" und mein Gedanke war nur "Nein Mama, leider kommst du nicht mehr nach Hause". Mir kamen die Tränen, die sie mir auch weg wischte. Sie weinte viel und sagte das sie nach Hause will. Aber ich konnte da leider nicht helfen und sagte ihr das sie dort besser aufgehoben ist. 

26. Januar 2022

5 Tage vor meinen 31ten Geburtstag....

Um 9 Uhr kam dann der Anruf "Mama ist eingeschlafen". Wir sind sofort hin und ich war irgendwie etwas erleichtert zu wissen "Mama leidet nicht mehr und hat nun Ruhe gefunden". Ich bin auch ehrlich, ich hatte Angst das Mama am 31.1 (An meinen Geburtstag) von uns geht. Mein Geburtstag wäre dann auch ihr Todestag. Aber das wäre auch egal, ohne meine Mutter ist das so oder so nicht mehr wie früher.

Ja und ab da an ging es dann los...

Es tauchten nicht bezahlte Rechnungen und Kredite auf. Dazu kommt das neue Auto, das Motorrad von Papa. Alles muss irgendwie bezahlt werden. Und deshalb bin ich hier und bitte euch um Hilfe! Ich möchte nicht das mein Papa nacher in eine misslige Lage kommt. Ich möchte das er ruhig schlafen kann ohne zu denken er sei demnächst in Armut.

Wie gesagt wir würden uns sehr über eure Unterstützung freuen!

Mein Papa weiß nichts von dieser Aktion. Das soll endlich mal eine schöne Nachricht für 2022 werden.

Er wird sich freuen.

Vielen Dank!

Liebe Grüße

Kevin und Christin

 

Ruhe in Frieden Mama 20.04.1967 - 26.1.2022

 

 

 

 



Es wurden noch keine Aktualisierungen für diese Aktion eingestellt.








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