Tierarztkosten, Katzenfutter für Bauernhofkatzen

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Liebe Tierfreunde, 

seit fast 20 Jahren habe ich eine eigene Katzenhilfe für Bauernhofkatzen! 

Hier kümmere ich mich jeden Tag um Katzen, die nicht das Glück haben einen Menschen an ihrer Seite zu haben, der sie liebt und mit allem Nötigen versorgt!

Es sind Katzen, die auf sich allein gestellt sind und es keinen Menschen kümmert, ob sie Hungern, Frieren oder ob sie schwer erkranken oder schwere Verletzungen erleiden! Mit vielen qualvollen Verletzungen, Krankheiten und Hunger sind die Katzen ganz auf sich gestellt!!

Bauernhof-Katzen sind arme Streuner in oft jämmerlichem Gesundheits- und Futterzustand und Verletzungs- oder Krankheitsbedingt sehr oft in absoluten Notlagen! Sie sind oft unterernährt, krank, schwer verletzt und brauchen dringend Futter, medizinische Betreuung, Kastrationen und häufig auch lebensrettende Operationen bei Verletzungen. 

An den Futterstellen erhalten die Tiere bei mir 3 x täglich Futter, sie finden bei mir am Hof einen sicheren Rückzugsort, wo sie sich im warmen Stübchen am Ofen wärmen dürfen, sie erhalten Futter und tierärztliche Versorgung.

Es ist ganzjährig schwer für herrenlosen Streuner, doch ganz besonders im Winter ist es eine harte Zeit!! Darum bekommen die Katzen auch noch zusätzlich im Winter zum aufwärmen Plätze mit Rotlichtlampen.  

Jede Katze wird von mir dem Tierarzt vorgestellt: Gesundheitscheckup, Kastration, Zahnsanierung, Entflohung, Entwurmung, Ohrmilbenbehandlung...und jegliche notwendige weitere Behandlung falls Krankheiten oder Verletzungen vorliegen. 

Die Nachsorge/Pflege und Aufpeppeln wird nach Weisung des Tierarztes von mir selbst geleistet. Es wird von mir gepflegt und gepeppelt, um den kleinen Patienten eine schnelle Heilung zu ermöglichen. Hierfür habe ich ein Behandlungszimmer für die kleinen Patienten geschaffen, damit alle Tiere optimal im Sinne des Tierarztes gepflegt werden können (Behandlungstisch, Wärmelampen, Klinikboxen...usw.).

So konnte ich bereits zusammen mit meiner tollen Tierarztin zahlreiche Katzen mit oft gravierenden Verletzungen retten, die ohne Behandlung sicher nicht überlebt hätten. Doch oft genug kommt man zu spät, weil Andere weg sehen! Oft genug sind Krankheiten und Verletzungen schon sehr weit fortgeschritten, entzündet, weil die Menschen so ignorant sind und einfach WEG SEHEN!! Ausgeschlagene Augen, riesige Fleischwunden und Abzsesse wie auf den Bildern zu sehen, sind mein täglicher Kampf..daneben Massen an Katzen, die sich ausgehungert an den Futterstellen einfinden. Ich kämpfe für jede einzelne dieser Katzen, auch wenn die Finanzierung dieser Mammutaufgabe für mich sehr oft alles andere als einfach ist!!

Aber auch wenn sehr schlimme Krankheiten oder Verletzungen keine Heilung mehr möglich machen, so sehe ich es als meine Pflicht, den armen Tieren ein sanftes Einschlafen und Erlösung zu ermöglichen! Auch das "Einschläfern lassen" gehört leider dazu, um den armen Patienten bei Ausweglosen Erkrankungen weitere Qualen zu ersparen. Durch menschliche Hilfe können die Tiere "friedlich einschlafen" und müssen sich nicht wochenlang mit schwersten Verletzungen herumschleppen, um dann allein, voller Schmerzen irgendwo in einer Ecke an einem versifften Bauernhof zu verenden! Doch genau dies ist leider Realität an vielen Höfen in Deutschland! Darum ist der Tierschutz so wichtig - allem voran die Katzenkastrationen, um das unsägliche Leid der Katzen (und die Überfüllung der Tierheime) einzudämmen!!

Krankheitsbilder die bei den Streunern immer wiederkehren :

Eitrige Abszesse, Knochenbrüche, Muskelrisse, abgetrennte Gliedmaßen (Erntemaschinen), Darmausstülpungen (zB. nach Sturz), Ausgeschlagene Augen, schwerste Augenverletzungen, Fleischwunden, Durchfall, Katzenschnupfen, Erkältungen/Bronchitis, Ohrmilben, Ohrenentzündungen, Zahnschäden, Vergiftungen, Verwurmungen, Blasenentzündungen und vieles andere, bei den oft alten Katzen auch chronische Erkrankungen an Niere, Herz, Magen, Darm...

Dies alles sind Verletzungen und Krankheiten, die leider bei Bauernhofkatzen/Streunerkatzen kein Mensch mitbekommt und ich jedoch bei meinen Schützlingen erlebe! Schlimmer noch - es interessiert diese Gesellschaft zum Großteil einfach nicht, was mit den Bauernhofkatzen geschieht!! Das ganze "leidige Thema" wird kurzerhand von der breiten Masse ignoriert. Nur ein paar wenige Tierschützer kämpfen wie immer auf verlorenem Posten!! Die Katzen auf dem Land sind an den meisten Bauernhöfen auf sich gestellt!! Sie schaffen es entweder aus eigener Kraft oder sie sterben bei Verletzung und Krankheit oft qualvoll, da sich noch immer viele Landwirte nicht für Katzen und ihre Not interessieren! Neben den Verletzungen und Krankheiten leiden viele Bauernhofkatzen zudem massiven Hunger!!

Denn Katzen sind in der Landwirtschaft leider häufig Nichts wert, werden nur als Mäusefänger "benutzt", bekommen darüber hinaus weder anständiges Futter, geschweige denn Tierarztbehandlungen oder Kastrationen! Ein stetiges "Katzen vermehren" findet dauerhaft statt, da die Landwirte all zu oft der rückständigen Meinung sind, jährlich 2x  Katzennachwuchs zu brauchen, da von den schlecht ernährten und oft kranken Katzen regelmäßig ein Großteil stirbt oder von ihnen mit dem Traktor überrollt wird und die Landwirte immer reichlich Nachschub an "Mäusefänger" am Hof haben möchten - also ist wildes Katzen-VERMEREN angesagt. Fütterung, Pflege oder gar Tierarzt für Katezen, sind hingegen Fremdworte für viele Landwirte! 

Für das kranke, verletzte Tier bedeutet eine Erkrankung oder Verletzung auf den Bauernhöfen oft eine Leidenszeit, in denen das Tier unter massiven Schmerzen, körperlichen Einschränkungen und Entzündungen leiden muss, die sich oft tage- oder gar wochenlang hinziehen, bis das Tier im schlimmsten Fall schließlich qualvoll stirbt. 

Über die Jahre konnte ich bereits sehr vielen Katzen helfen und jedes Jahr kommen viele weitere hinzu, da das Leid und die Not der Bauernhof-Katzen einfach so riesig ist! Wann immer möglich, vermittle ich die kleinen Schätze an tolle Für-Immer-Zuhause..

Bauernhof-Katzen brauchen so dringend unsere Hilfe, da die Landwirte und Landbevölkerung das Leid nicht sieht oder nicht sehen will bzw. so abgestumpft ist. Es werden keine Kastrationen durchgeführt und die Tiere bekommen keinerlei tierärztliche Behandlungen, egal wie schlecht es den Katzen auch geht! 

Sie möchten ein sinnvolles Katzenschutzprojekt unterstützen? 

Jede Spende noch so kleine Spende hilft weiter. Auch wenn Sie nur einen Euro haben - es wird sofort in Katzenfutter, Tierarztbesuche, Medikamente und Equipment umgesetzt!

Das Bild zeigt "Downy", einen schwerverletzten Schützling mit "Fixateur Externe" nach 2 Wochen Klinikaufenthalt endlich wieder "zuhause" zur weiteren Regeneration. Nach einem schlimmen Trümmerbruch des Hinterbeins, welcher mit Schrauben, Drähten und Platten wieder zusammengesetzt wurde! Nach drei Monaten Reha konnte der kleine Kerl wieder laufen und ein schönes Leben bei netten Leuten hat auf ihn gewartet.. Eine tolle Geschichte mit Happy End!  Ohne menschliche Hilfe hätte er diese massive Verletzung jedoch nicht überlebt. 

Oder die kleine Zausel, eine Langhaarkatze mit schwerer Fleischwunde, die sich einen massiven Schnitt am Bein zugezogen hatte, der bis auf die Sehnen offen lag, siehe Galerie. Hätte ich sie nicht gefunden und zum Tierarzt gebracht, hätte sie es nicht geschafft.

Bauernhofkatzen brauchen uns. Seht nicht weg.

Die Kosten sind sehr hoch und jeder Euro hilft, dass die Katzen satt werden oder der nächste Tierarztbesuch gemacht werden kann..

Mein neuester Patient ist Fredi, einen Streunerkater vom Bauernhof, den ich auf drei Füßen, mit in den Rücken herausstehendem Schulterblatt gefunden habe.. ich dachte, die Schulter wäre ausgekugelt, doch beim Tierarzt stellte sich heraus, dass ein großer Teil der Sehnen, Bänder und Muskeln im Bein gerissen sind - auch das Maul war aufgeschlagen. Tierarzt tippt auf Autounfall oder Sturz aus großer Höhe. Der nächste Patient, der nun bei mir in Reha ist. Es wird ein langer Weg, bis er wieder fit ist, aber er ist so ein lieber Patient und so dankbar.. und es geht ihm schon etwas besser nach zwei Wochen...

Frodi, der vorige Patient mit Beckenbruch, geht es für das Ausmaß der erlittenen Verletzung sehr gut. Der Bruch ist nach 6 Monaten gut verwachsen, wenn auch etwas schief und der Schwanz wird wohl taub bleiben, aber er kann selbstständig aufs Katzenklo, springt herum und freut sich des Lebens.

Beide Kater werden natürlich nie mehr zurück auf die Straße gelassen. Sie werden bei mir in der Station mit gesichertem Katzengarten ihr Leben in Sicherheit weiterführen.

Und wie ihr Euch vorstellen könnt - die Kosten reißen nicht ab..  und ich weise KEINES ab, denn die Bauernhofkatzen haben Hunger und Nöte und keine Chance ohne uns! 

DANKE an Jeden der hilft..jeder Euro zählt. 



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