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Spendenaktion für Juan aus Nicaragua

Spendenaktion für einen Deutschkurs in Deutschland mit anschließendem Masterstudium

Edit: Ich wurde gebeten, eine Paypal-Adresse zu erstellen. Ich überweise das dort eingegangene Geld auf diese Seite, um den Fortschritt zu erkennen: [email protected]

Juan Vanegas kommt aus Nicaragua, ist 27 Jahre alt und hat vor einem Jahr nach erfolgreichem Studium seinen Ingenieurstitel erlangt. Um sein Wissen und seine Kompetenzen auszubauen, strebt er nun ein Masterstudium in Deutschland an.

Juan und seine Schwester, auch Ingenieurin, sind die Alleinverdiener der Vier-Generationen-Familie,
die unter einem Dach im ärmlichen Barrio in direkter Nachbarschaft zu dem indigenen Barrio
Monimbó lebt. Monimbó war einer der Schauplätze grausamer politischer Auseinandersetzungen in
der Bevölkerung, die im vergangenen Jahr ganz Nicaragua erschütterten. Nur 300 Meter hinter dem
Haus, so erzählt mir Juans Mutter Adriana, verbrannten „sie“ einen Polizisten lebend. Doña Adriana
ist nach ihrer langen Chemotherapie in Costa Rica von ihrer Position als Schulleiterin zurückgetreten und bezieht Frührente. Auch wenn sie es nicht oft ausspricht, ist sie stolz auf ihre zwei „kleinen“ Ingenieure. Vor allem den kleinen Juan begeisterte sie als Literaturprofessorin von den Werken der nicaraguanischen Dichter und erweckte in ihm ein großes Interesse an Kultur und
Kunst der ganzen Welt. Schon als dreijähriger kann er Gedichte auswendig. Das muss so süß und
putzig geklungen haben! Es ist also kein Zufall, dass ich ihn im
„Palacio de la Cultura“ in der Hauptstadt Managua traf.

Dass ich ihn überhaupt traf, war nicht selbstverständlich. Nur wenige Monate alt, erkrankt Juan an
Hepatitis B und Dengue. Die Diagnose des Arztes ist niederschmetternd für seine Eltern: Ihr Junge wird nicht überleben. Vor lauter Angst lassen die Eltern ihn kirchlich zu taufen, weil sie keinen Ausweg mehr sehen und die Medizin an ihre Grenzen stößt. Sie sind bereit, alles zu geben, um ihren Sohn zu retten. Doch die traditionelle Prozedur macht ihn körperlich nur noch schwächer und als die Ärzte nur noch mitleidig den Kopf schütteln, fängt er an, wieder zu gesunden.

Sein Schicksal ereilte viele Kinder in Nicaragua. Die Kindersterblichkeit betrug im Jahre 1992 60,7
Todesfälle auf 1000 Lebendgeborene, achtmal mehr als in Deutschland (Quelle:
https://ourworldindata.org/child-mortality)

Warum ich das alles erzähle? Weil Juan ein einzigartiger Mensch mit einer besonderen Geschichte ist und ich dafür kämpfe, dass er eine bessere Zukunft hat, in der seine Talente und sein Arbeitseifer gewürdigt werden. Das Gehalt in Nicaragua ist auch für Ingenieure sehr gering (Mindesteinkommen $ 212), vor allem nach der aktuellen sozioökonomisch-politischen Krise.
Um ein studienvorbereitendes Visum zu erhalten, wird von ihm neben einem Sperrkonto (mit dem Betrag von 8600 Euro, was er bereits besitzt um seine Lebenshaltungskosten in Deutschland zu decken) ein im Voraus bezahlter 12-monatiger Deutschkurs gefordert, was ihn finanziell überfordert. Ein für das Visum anerkannter Intensivsprachkurs kostet pro Monat 390 Euro. Deshalb bitte ich im Rahmen dieser Aktion um eure Unterstützung. Jeder Cent zählt und würde Juan sehr helfen, schon bald seinen Traum von einem Studium in Deutschland zu erfüllen.

Vera Osterheld
18-01-2020

Wow! Wir sind begeistert von der Unterstützung. Habt herzlichen Dank


Vera Osterheld
13-01-2020

Jehuuu! Unsere erste Spende! Vielen Dank dafür11


 

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