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Schulessen und Sport für zwei Kinder

Alleinerziehende mit 2 Kindern vor dem Ruin

Hallo liebe Leser/innen,

zu allererst möchte ich mitteilen, dass ich mich ohne Ende für meine Situation schäme. Mir fällt es schon schwer, meinen Nachbarn zu fragen, ob er mir beim Tragen eines Regals helfen könnte. Umso schwerer ist es für mich nach Geld zu fragen.

Ich schwöre bei allem, was ich (noch) besitze, dass ich niemals und abermals niemals dem Staat auf der Tasche gelegen habe. Ich war niemals arbeitslos und habe immer Vollzeit gearbeitet.

Meine Situation:

Während meiner zweiten Schwangerschaft hat sich der Vater der Kinder aus dem Staub gemacht, da ich seiner Aufforderung, das zweite Kind abzutreiben, nicht nachgekommen bin. Ich wusste dass es schwer werden wird.

Der Vater hat sich bis heute weder physisch noch finanziell am Aufziehen der Kinder beteiligt. Sie kennen ihren Vater kaum, vermissen ihn aber sehr. Seit zwei Jahren hat er sich weder gemeldet, noch sich blicken lassen.

Die Kinder sind also sieben Tage pro Woche bei mir. Ich erledige alles, aber auch alles allein.

Bis zur Geburt meines zweiten Kindes hatte ich einen gut bezahlten Job in einem Konzern. Da ich die vielen Geschäftsreisen nicht mehr wahrnehmen konnte, musste ich mich umorientieren. Ich entschied mich für die Selbständigkeit. Von etwas Erspartem habe ich mich mit einem Handwerksbetrieb selbständig gemacht. Wir konnten normal bis gut davon leben, bis ein größerer Kunde zahlungsunfähig wurde. Löhne und Gehälter waren schon bezahlt. Ich musste Mitarbeiter entlassen. Einige von ihnen sind dann vor das Arbeitsgericht gezogen. In dieser Zeit kam heraus, dass meine Rechtschutzversicherung nicht griff. Entstandene Anwalts- und Gerichtskosten i. H. v. 12.000 EUR waren nur der Anfang. Es kam zu Urteilen (Lohnfortzahlung trotz nicht geleisteter Arbeit, Abfindung u. ä.). Sämtliche Schulden sind nun in der Schuldensanierung. Ein Anfang. 

Nicht zur die Zerrissenheit zwischen Arbeit, Kindern und Haushalt macht mir zu schaffen. Auch die Einsamkeit und Scham in dieser Situation. Es ist inzwischen so weit, dass ich überlegen muss, zu welchem Geburtstag die Kinder gehen können, da inzwischen nicht mal mehr Geld für Geschenke übrig ist.

Unsere Wohnungstür wurde bereits zwei Mal auf gerichtliche Anweisung gemeinsam mit dem Finanzamt geöffnet. Die Kinder waren beide Male dabei. Ich habe ihnen jedes Mal erzählt, der Schlüssel sei verloren gegangen. Ich wollte weinen, konnte es aber nicht vor den Kindern. 

Inzwischen wache ich jeden Morgen "vor dem Aufstehen" mit einem schweren Kloß im Bauch auf. Ich könnte inzwischen den ganzen Tag weinen, weil ich nicht weiß, was als nächstes in der Post ist.

Ich habe sie sogar vom Schulessen abmelden müssen und von ihrem Sportverein.

Ich mache das alles, um nicht in die Privatinsolvenz zu gehen.

Noch arbeite ich weiter, kämpfe um jeden Kunden und veruche mein Bestmögliches.

Leider sind meine Kräfte zur Zeit sehr knapp.

Ich bitte Euch, mir zu helfen. 

7 lange Jahre habe ich gekämpft, gearbeitet und meinen Kindern das bestmögliche Leben ermöglicht, das man sich für "vaterlose" Kinder vorstellen kann.

Wir leben in einer Stadt mit knapp 200.000 Einwohnern. Die Kinder gehen in eine staatliche Schule und in den Hort. In der Gegend wohnen viele wohlhabene Leute. Sie wissen nichts von meiner einsamen Situation. Beispiel: beim Elternabend wurde beschlossen, dass jeder 40 EUR in die Klassenkasse einzahlen soll. Bei zwei Kindern sind das 80 EUR von jetzt auf gleich. Ich habe mich nicht getraut, zu sagen, dass ich das Geld nicht habe. Denn zur gleichen Zeit waren Winterjacken und -stiefel für die Kinder fällig. Das ist nur ein Beispiel.

Für das Schulessen zahle ich 80 EUR monatlich, und die Kinder kommen trotzdem immer hungrig nach Hause. Der Sportverein kostet je Kinde 35 EUR im Monat.

Es klingt nicht viel, aber wenn alles gepfändet ist, ist auch das zu viel. Ich habe die Kinder vom Essen und Sport abgemeldet. Es tut mir so im Herzen weh. Zumal der Trainer ein bisschen Vaterersatz war.

Ich könnte noch so viel schreiben.

Wer kann helfen? Wir sind dankbar für jeden einzelnen Euro.

Ich würde den Kindern gern wenigstens für die 

Danke.

 



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