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Rückkehr ins Leben


Bis letztes Jahr im August habe ich ca. 2,5 Jahre auf Zypern gelebt. Dort bin ich Ende Mai letzten Jahres gestürzt und habe mir die Hüfte gebrochen. Ich bekam auf Zypern eine Prothese eingesetzt und wollte zur Reha 2 Wochen nach meiner Entlassung aus dem dortigen Krankenhaus nach Deutschland fliegen zu einer bereits genehmigten Reha in Bayern. Mir wurde geraten die Zeit bis zu meinem Abflug in einem Pflegeheim zu überbrücken. Dort wurde ich, nachdem man überhaupt bereit war, mir meinen nässenden Verband zu erneuern, mit unsterilem Verbandsmaterial versorgt. Hierdurch kamen Keime in die Wunde und ich musste nach 6 Tagen erneut in die Klinik.

Nach einem 3monatigen Krankenhausaufenthalt auf Zypern bin ich nach Deutschland "geflohen", da man dort meine Wunde nicht zum Heilen brachte. Die Behandlung dort bestand aus rund 15 Flaschen Antibiotika pro Tag und (dort) sterilen Verbänden. In Deutschland war ich bis Mitte Mai 2021 in Krankenhäusern und Rehakliniken untergebracht. Ich wurde 8 x operiert. Auf einer Edelstahl Prothese würden sich immer wieder Keime festsetzen. Als Folge des falschen Wundverbandes bin ich jetzt an einen Rollstuhl gefesselt, da die Hüftprothese aufgrund dieser Infektion wieder entfernt werden musste. Mein Bein ist dadurch mehr als 7 cm kürzer geworden und das Laufen oder Sitzen ist äußerst schwierig. Schmerzensgeld ist auf Zypern so gut wie nicht durchsetzbar. Ein Leben auf Zypern ist mit Rollstuhl alleine auch kaum möglich. Da ein Klinkaufenthalt auf Zypern sehr teuer ist, sind meine Rücklagen jetzt aufgebraucht.

Nach der Entlassung aus der Reha bin ich notgedrungen in einem Pflegeheim in der Nähe von München untergekommen. Jetzt habe ich endlich eine barrierefreie Wohnung gefunden, aber mein ganzer Hausrat ist noch auf Zypern eingelagert. Auch meine Erinnerungen, mein ganzes Leben praktisch. Ich habe bereits versucht über diverse Ämter den Rücktransport zu beantragen. Leider will niemand diese Kosten übernehmen. Es wäre schön, wenn mir jemand helfen könnte, mein persönliches Hab und Gut wieder nach Deutschland zu bringen und mir meine neue Wohnung behindertengerecht, insbesondere die Küche, einzurichten. Dann könnte mich mein Enkel, der letztes Jahr geboren wurde und den ich noch nie gesehen habe, auch endlich mal besuchen. Das würde mir so viel bedeuten, er ist schon ein Jahr alt und ich habe bisher nur Bilder von ihm gesehen 

Noch dazu ist es mir dann auch möglich meinen kleinen Dackel wieder zu mir zu nehmen, den ich jetzt auch schon über ein Jahr nicht mehr gesehen habe. Er ist, dank meines Ex-Mannes, sehr gut versorgt, aber lebt 500 km entfernt. :-(

Bettina Wingefeld
19-08-2021

Bis letztes Jahr im August habe ich ca. 2,5 Jahre auf Zypern gelebt. Dort bin ich Ende Mai letzten Jahres gestürzt und habe mir die Hüfte gebrochen. Ich bekam auf Zypern eine Prothese eingesetzt und wollte zur Reha 2 Wochen nach meiner Entlassung aus dem dortigen Krankenhaus nach Deutschland fliegen zu einer bereits genehmigten Reha in Bayern. Mir wurde geraten die Zeit bis zu meinem Abflug in einem Pflegeheim zu überbrücken. Dort wurde ich, nachdem man überhaupt bereit war, mir meinen nässenden Verband zu erneuern, mit unsterilem Verbandsmaterial versorgt. Hierdurch kamen Keime in die Wunde und ich musste nach 6 Tagen erneut in die Klinik.

Nach einem 3monatigen Krankenhausaufenthalt auf Zypern bin ich nach Deutschland "geflohen", da man dort meine Wunde nicht zum Heilen brachte. Die Behandlung dort bestand aus rund 15 Flaschen Antibiotika pro Tag und (dort) sterilen Verbänden. In Deutschland war ich bis Mitte Mai 2021 in Krankenhäusern und Rehakliniken untergebracht. Ich wurde 8 x operiert. Auf einer Edelstahl Prothese würden sich immer wieder Keime festsetzen. Als Folge des falschen Wundverbandes bin ich jetzt an einen Rollstuhl gefesselt, da die Hüftprothese aufgrund dieser Infektion wieder entfernt werden musste. Mein Bein ist dadurch mehr als 7 cm kürzer geworden und das Laufen oder Sitzen ist äußerst schwierig. Schmerzensgeld ist auf Zypern so gut wie nicht durchsetzbar. Ein Leben auf Zypern ist mit Rollstuhl alleine auch kaum möglich.

Nach der Entlassung aus der Reha bin ich notgedrungen in einem Pflegeheim in der Nähe von München untergekommen. Jetzt habe ich endlich eine barrierefreie Wohnung gefunden, aber mein ganzer Hausrat ist noch auf Zypern eingelagert. Auch meine Erinnerungen, mein ganzes Leben praktisch. Ich habe bereits versucht über diverse Ämter den Rücktransport zu beantragen. Leider will niemand diese Kosten übernehmen. Es wäre schön, wenn mir jemand helfen könnte, mein persönliches Hab und Gut wieder nach Deutschland zu bringen und mir meine neue Wohnung behindertengerecht, insbesondere die Küche, einzurichten. Dann könnte mich mein Enkel, der letztes Jahr geboren wurde und den ich noch nie gesehen habe, auch endlich mal besuchen. Das würde mir so viel bedeuten, er ist schon ein Jahr alt und ich habe bisher nur Bilder von ihm gesehen 😂

Noch dazu ist es mir dann auch möglich meinen kleinen Dackel wieder zu mir zu nehmen, den ich jetzt auch schon über ein Jahr nicht mehr gesehen habe. Er ist, dank meines Ex-Mannes, sehr gut versorgt, aber lebt 500 km entfernt. :-(


Bettina Wingefeld
19-08-2021

Bis letztes Jahr im August habe ich ca. 2,5 Jahre auf Zypern gelebt. Dort bin ich Ende Mai letzten Jahres gestürzt und habe mir die Hüfte gebrochen. Ich bekam auf Zypern eine Prothese eingesetzt und wollte zur Reha 2 Wochen nach meiner Entlassung aus dem dortigen Krankenhaus nach Deutschland fliegen zu einer bereits genehmigten Reha in Bayern. Mir wurde geraten die Zeit bis zu meinem Abflug in einem Pflegeheim zu überbrücken. Dort wurde ich, nachdem man überhaupt bereit war, mir meinen nässenden Verband zu erneuern, mit unsterilem Verbandsmaterial versorgt. Hierdurch kamen Keime in die Wunde und ich musste nach 6 Tagen erneut in die Klinik.

Nach einem 3monatigen Krankenhausaufenthalt auf Zypern bin ich nach Deutschland "geflohen", da man dort meine Wunde nicht zum Heilen brachte. Die Behandlung dort bestand aus rund 15 Flaschen Antibiotika pro Tag und (dort) sterilen Verbänden. In Deutschland war ich bis Mitte Mai 2021 in Krankenhäusern und Rehakliniken untergebracht. Ich wurde 8 x operiert. Auf einer Edelstahl Prothese würden sich immer wieder Keime festsetzen. Als Folge des falschen Wundverbandes bin ich jetzt an einen Rollstuhl gefesselt, da die Hüftprothese aufgrund dieser Infektion wieder entfernt werden musste. Mein Bein ist dadurch mehr als 7 cm kürzer geworden und das Laufen oder Sitzen ist äußerst schwierig. Schmerzensgeld ist auf Zypern so gut wie nicht durchsetzbar. Ein Leben auf Zypern ist mit Rollstuhl alleine auch kaum möglich.

Nach der Entlassung aus der Reha bin ich notgedrungen in einem Pflegeheim in der Nähe von München untergekommen. Jetzt habe ich endlich eine barrierefreie Wohnung gefunden, aber mein ganzer Hausrat ist noch auf Zypern eingelagert. Auch meine Erinnerungen, mein ganzes Leben praktisch. Ich habe bereits versucht über diverse Ämter den Rücktransport zu beantragen. Leider will niemand diese Kosten übernehmen. Es wäre schön, wenn mir jemand helfen könnte, mein persönliches Hab und Gut wieder nach Deutschland zu bringen und mir meine neue Wohnung behindertengerecht, insbesondere die Küche, einzurichten. Dann könnte mich mein Enkel, der letztes Jahr geboren wurde und den ich noch nie gesehen habe, auch endlich mal besuchen. Das würde mir so viel bedeuten, er ist schon ein Jahr alt und ich habe bisher nur Bilder von ihm gesehen 😂


 

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