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Mobil im Ehrenamt

Körperbehindert durch 4 Schlaganfälle Spendenaktion Caddy

Hallo allerseits,

ich möchte mich kurz vorstellen, mein Name ist Albert Sturm, 66 Jahre schon auf Erden und es soll (so Gott will) auch noch mehr werden. Zu meinem eingeschränktem Leben sei zu erwähnen:

Nach vier Schlaganfällen in den letzten 20 Jahren, bin ich leider rechtsseitig gelähmt und folgedem auf den Rollstuhl angewiesen. Mit meiner Frau bin ich nun 38 Jahre verheiratet und gemäß meiner Behinderung, pflegt sie mich aufopferungsvoll rund um die Uhr. Da ich nur 52 Euro Fahrgeld als Mobilitätshilfe bekomme, ist mein ehrenamtliches Handeln sehr kostenintensiv, wenn dies alles mit einem Behinderten-Fahrdienst erledigt wird.

Die Einkommen, von meiner Frau und mir, nach der beruflichen Zeit, ist als sehr niedrig anzusehen. Daher ist eine Anschaffung, ein behindertengerechtes Auto, finanziell nicht zu stemmen.

Nun zu meinen Ehrenämtern:

In Mönchengladbach bin ich Leiter der Kontaktstelle des BSK. (Bundesverband Selbsthilfe für Körperbehinderte e.V.) Ich berate Mitglieder, bei individuellen Barrieren im Alltag, aber auch bei  interessierten Bürgern in der Stadt versuche ich zu sensibilisieren, welche Barrieren bestehen in der Denkweise und im Wohnumfeld. Der ständige Dialog mit Entscheidungsträger aus der Politik und Wirtschaft erfordert ein hohes Maß an Beharrlichkeit. Gespräche dieser Art werden leider nicht nur vor der Haustüre geführt. Daher wäre eine Mobilitätshilfe sehr hilfreich.

Zweites Ehrenamt leite ich auf Basis der erlittenen Schlaganfälle.

Eine Fachklinik der Neurologie bat mich einen Gesprächskreis (Selbsthilfegruppe für Schlaganfälle) ins Leben zu rufen. Steigerung des Selbstwertgefühls bei diesen neurologischen Ereignissen ist in Gesprächen sehr wichtig.

Durch Corona können keine Gespräche innerhalb einer Versammlung stattfinden, daher wäre eine Mobilitätshilfe in Form eines Behindertenfahrzeuges schon sehr hilfreich, um individuelle Gspräche auch vorort durchführen zu können. Diese Entfernungen als Barriere zu überwinden, um uneingeschränkten Menschen zu sensibilisieren, dass die Welt nicht nur aus Fußgänger besteht, ist schon eine Mammutsaufgabe.

Mehr Infos zu meiner Person unter:    www.sturm-albert.de   und    bsk-mg.de

Auch bin ich in der bundesweit agierenden "Deutsche Schlaganfall Gesellschft e.V." gelistet, ebenso beim BSK e.V.

Der Kerngedanke meines Handelns ist das Selbstwertgefühl bei Betroffenen Menschen zu steigern, obwohl die Lebenssituation dazu neigt, die leichtigkeit des Lebens zu verlieren.

Ein stetiger Kampf um eine bessere Lebensqualität bei funktionseingeschränkten Menschen zu erreichen, ist einer meiner Triebfeder, um im Umfeld nicht nur dabei zu sein, sondern beachtet mittendrin zu sein.

Mein Wunsch ein Fahrzeug nutzen zu können, dass einen Rollstuhl aufnehmen kann, ist in erster Linie nicht dadruch entstanden, dass ich individuell meine Freizeit gestalten möchte, sondern durch Gespräche mit Menschen in der Stadt, eine Teilhabe entstehen zu lassen, die mich mittendrin auch zu einer Akzeptanz allgemein führt. Meine Ehefrau würde dieses Fahrzeug führen, sie ist mein ständiger Begleiter, in allen Lebenslagen.

Für eine mögliche Unterstützung bin ich dankbar.

Ihr Handicap Stürmer aus Mönchengladbach

Albert Sturm

 



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