Mein Traum Schmerzfrei Leben

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Ich bin Lena und 32 Jahre und an einem Liplymphödem erkrankt. Ein Lipödem ist eine Fettverteilstörung an Armen, Beinen, Po und Bauch. Diese gibt es in verschiedenen Stadien (1-3) und ist dann noch in diversen Graden eingeteilt. Bei einem Liplymphödem kommt erschwerend hinzu, dass ein Lymphödem durch die Krankheit entstanden ist, ich also starke Wassereinlagerungen in den betroffenen Gliedern habe.
Mein Leben ist eingeschränkt, mit 32 Jahren. Jede Bewegung tut weh. Jeder Spaziergang mit meinem Hund wird eine, vor allem im Sommer, wahnsinnige Qual. Ich muss mein Leben lang Kompressionsversorgung tragen, damit das Lymphödem eingeschränkt wird und der Lymphfluss gesteigert.
Diäten oder ähnliches habe ich alles probiert. Keine Diät, keine Essensumstellung oder was auch immer hat in den letzten Jahren was gebracht. Im Gegenteil, schleichend wandern die Kilos nach oben und ich kann absolut nichts dagegen unternehmen, außer bei zuzusehen.
Die Kompression bringt bedingt was bei mir. Aufgrund der Kompression trage ich nur Kleider. Eine Jeans ist unmöglich. Ich fühle mich sehr unwohl in meinem Körper.
Neben der Kompression gibt es noch die Lymphdrainage. Jedoch gibt es das Problem, dass kein Arzt mir ein Rezept ausstellt. Aufgrund der dauerhaften Verschreibung und dass es auf deren Kosten angerechnet wird. Eine Liplymphödem Patientin ist für einen Arzt nicht tragbar. Diese Worte wurden mir schon genauso ins Gesicht gesagt.

Helfen würde eine Liposuktion. Eine Operation, die einer Fettabsaugung gleicht. Allerdings werden bei dieser Methode nur die kaputten Fettzellen entfernt. Seit Jahren gibt es eine Handvoll Kliniken in Deutschland, die das sehr erfolgreich praktizieren, ohne das die Krankheit wieder kommen würde.
Die OPs sind wirklich Patienten bezogen. Bei mir wären 4 OPs notwendig in einem Zeitraum von 3 bis 4 Jahren. Kosten von ca. 30.000€ über den Zeitraum würden anstehen. Der Erfolg der OP? Mindestens 35 bis 40 Kilo weniger auf der Waage, mehr Mobilität und mit Sicherheit auch ein besseres Körpergefühl, sich endlich wieder selbst lieben.
Natürlich habe ich versucht, die Kosten einzureichen bei meiner Krankenkasse. Schnell kam eine Ablehnung, ich hätte es nicht schlimm genug.
Ich hab Stadium 2. Diverse Gegenrechnungen, dass allein die Kompression im Jahr schon 3.000 Euro kosten, plus die restlichen körperlichen Beschwerden und die Lymphdrainage, dessen Kosten ich lieber gar nicht wissen möchte.
All das hat nichts gebracht.
Hier steht groß das Wort Prävention hinter. Doch es interessiert die Krankenkasse nicht. Wird man beim Gewicht doch immer wieder auf falsche und zu viele Ernährung abgestempelt.
Ich bin durch mit den Krankenkassen. Wenn ich ein Jahr keine Krankenkassenbeiträge bezahlen müsste, könnte ich mir die OP schneller leisten und hätte einen größeren Nutzen.
Es ist einfach so unfair und unverständlich für mich und viele andere, die an dieser Krankheit leiden. Ich spare für die OP. Aber das dauert.

Deswegen, um nicht noch mehr Zeit zu verlieren, habe ich diesen Spendenlink ins Leben gerufen und bitte darum, dass er geteilt wird. Und jeder, der ein paar Euro entbehren kann in dieser schweren Situation und mir helfen möchte, danke ich zutiefst. Etwas, was ich nicht in Worte fassen kann.



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