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Mehr als nur eine kleine Familie!

Der Tod meines Sohnes, hat alles verändert!

An alle lieben Spender, wo ich mich schon im voraus herzlich bedanken möchte!
Ich habe nach dem Tod meines Sohnes vor Jahren nur noch Pech oder es passieren Dinge, die ich nicht selber verursacht habe. Diese Dinge haben meiner Gesundheit sehr geschadet und habe vieles verloren, was ich mir als Kind schon angefangen habe aufzubauen. Ich hatte leider eine Kindheit, da würde man heute sagen, "schwere Kindheit", die ich trotz allem gut überstanden habe, da ich mir früh genug gesagt habe, ich brauch professionelle Hilfe, die ich mir geholt habe. Auch wenn meine Kindheit mit Missbrauch, Schläge, Einsperren, Hunger und andere Dingen nicht gut verlaufen ist, habe ich mir immer gesagt, dass ich nie auf die falsche Bahn kommen möchte und trotz allem versuche die positiven Dinge aus der Kindheit mit ins Erwachsenleben einbringen zu lassen. Das ist "Gott sei Dank" auch so gekommen.
Nach meiner Schulzeit habe ich mein Traumberuf Krankenpfleger gelernt. Durch interne Fortbildungen habe ich in der Kinderklinik gearbeitet, sowie im OP und auf der Intensivstation. Nachdem ich mein Beruf in der Tasche hatte und mir Rücklagen zurückgelegt hatte, habe ich meine Familie gegründet. Leider fing das Unglück an, dass unser Sohn sehr krank zur Welt gekommen ist und leider durch Ärztepfusch und Experimente, die mit uns nicht abgesprochen waren, ist unser Sohn dann zu Hause mit 15 Monaten an Multiorganversagen verstorben. Danach brach eine Welt in mir zusammen. Meine damalige Frau ist mit dem Tod unseres Sohnes anders mit umgegangen, als manche dachten. Sie hat sich nach Wochen von mir getrennt, da ich sie immer wieder an unseren Sohn erinnern würde, wenn sie mich täglich sehen würde. Ich habe innerhalb von einigen Wochen, zwei geliebte Menschen verloren. Nachdem habe ich viel gearbeitet, damit ich auf andere Gedanken komme, dass ich mir sogar ein Nebenjob zum eigentlichen Beruf gesucht hatte. Ich habe fast Tag und Nacht gearbeitet, bis ich irgendwann zusammengebrochen bin. Nach ca. 4 Jahren habe ich mein Beruf aufgeben müssen, da ich Bandscheibenschäden hatte, die falsch behandelt wurden und durch die lange Zeit sind Schäden entstanden, die es nicht mehr möglich machten, in meinem Beruf weiterzuarbeiten. Obwohl ich fast 15 Jahre in diesem Beruf gearbeitet hatte, meine damals die BG, dass diese Jahre nicht ausreichen würden, um dieses als Berufskrankheit anzurechnen. Also war mein Verdienst nur noch die Hälfte wert, was ich vorher verdient hatte. Ich bekam erst Arbeitslosengeld. Damit ich nicht zu Hause versaure und nur rumhänge, bin ich dann sogar weit weggezogen um eine Umschulung als Erzieher anzufangen, da dieses die Rentenversicherung übernommen hatte. Diese Ausbildung hat mir sehr viel Spaß gemacht. Leider musste ich die Ausbildung 3 Monate vor der Prüfung aufhören, da bei mir ein Tumor festgestellt wurde. Da keiner genau wusste, wie das alles gesundheitlich verläuft, wurde mir geraten, zurück nach Hause zu ziehen, damit ich in der Nähe meiner Familie bin. Ich habe mich mit allem was zur Behandlung gehörte mitgemacht und nach Monaten wieder gut erholt. Leider hielt diese gesundheitliche Genesung nicht lange, da mich ein Autofahrer an einer roten Ampel mit 70km/h vom Roller runterholt hätte. Dabei brach ich mir mein Handgelenk und holte mir sonst nur heftige Prellungen dazu. Leider entwickelte zu unter dem Gibs eine Erkrankung, die Morbus Sudeck heißt. Trotz langer Behandlung und Therapie kann ich bis heute mein Unterarm mit Hand nur eingeschränkt und das mit immer wiederkehrenden Schmerzen benutzen. Das hilft mich nicht ab ein Nebenjob zu meiner schon einiger Zeit laufende Frührente zu machen. Leider gab es bei der Arbeit einen schweren Unfall, wo mich ein Autofahrer auf der Autobahn übersah und mich mit dem kleinen Lieferwagen mit 120km/h in die Leitplanke gedrückt hatte. Dabei habe ich schwere Verletzungen erlitten. Ich hätte ein Bluterguss im Kopf, habe mir Rippen gebrochen, das linke Innenohr wurde dadurch zerstört, hatte viele Prellungen und habe eine sehr lange Genesungszeit gebraucht, um wieder auf die Beine zu kommen. Leider zog sich der Prozess über 10 Jahre, obwohl die Schuldfrage geklärt war. Hinterher gabe es einen Vergleich, wo ich viel von der Entschädigung einbüßen musste. Dann hat meine damalige Rechtsanwältin ein Teil von dem Geld veruntreut und jetzt läuft vor Gericht ein Prozess, dass ich das mir noch zustehende Geld zurückbekomme. Sie ist auch verurteilt worden. Jetzt wird ihr aus gepfändet, damit ich das Geld bekomme. Dieses geht von heut auf morgen auch nicht. Dann würde ich vor 1 1/2 Jahren von einer E-Bikerin auf dem Gehweg überfahren, so dass ich mir den rechten Oberschenkelhals mehrfach gebrochen hatte und mir die linke Lunge verletzt. Die Genesung läuft immer noch und bei dieser Verursacherin ist nichts zu holen, das ich jedenfalls meine Unkosten zurück bekomme. Was ich noch kurz vergessen habe, ich hatte mir vor dem Unfall mit der E-Bikerin einen Autounfall mit meinem gebraucht gekauften Auto, wofür ich lange sparen musste, da ich nur von einer kleinen Rente und das was meine Lebensgefährtin als Teilzeitkraft verdient Leben können. Als alles an meinem Fahrzeug alles gemacht wurde, wo der Autohändler mich reingelegt hatte und der Wagen ohne Mängel über den TÜV gekommen ist, passierte das Unfassbare. Auf dem Weg zum Grab von meinem Sohn, ist die Spurstange gerissen und ich bin mit meiner Frau gegen einen Baum geknallt. An dem Tag dachte ich nur noch, als wir gemerkt hatten dass wir keine gravierende Verletzungen hatten, warum jetzt das Auto. Er war endlich fertig und ich war wegen meiner gesundheitlichen Probleme endlich mobiler. Da zu meinem bleibenden Schäden nach den ganzen Unfällen und Krankheiten, wie Taubheit auf dem linken Ohr, der rechte Unterarm mit dem Morbus Sudeck, Weichteilrheuma, Bandscheibenschäden, teilweise im Hals schon entfernt, heftige Schmerzen, die mit Morphium und Fentanyl behandelt werden, vor einer Woche wieder 2 gutartige Tumore durch ein MRT festgestellt und das nur zufällig, weil man nach etwas anderem gesucht wurde. Einer kann in der Zukunft Probleme mache, da dieser mit den Blutgefäßen in der Leber verbunden ist. Dann habe ich eine chronische Leukozytose, Kaliummangel, wo ich einmal beinahe dran gestorben wäre, wenn ich nicht wegen meinen Unwohlsein ins Krankenhaus gefahren wäre. Die haben mich in der Nacht auf der Intensivstation wieder auf die Beine gebracht. Dieses Krankenhaus bin auch sehr dankbar, dass ich meinen linken behalten konnte. Denn ein anderes Krankenhaus hatte meinen Spiralbruch in der linken Hand operiert und dabei durch unsaubere Nachsorge MRSA Keime mit eingeschleust haben. Trotz mehrfachen Vorstellungen hatte man mit der Aussage nach Hause geschickt, da es nur eine Reizung wäre und dadurch die Hand so geschwollen wäre. Das andere Krankenhaus hat mich wegen dem Keim innerhalb von 13 Monaten 14 mal operieren müssen und einmal sogar eine Notoperation durchführen, da der Erreger bis in den Oberarm gewandert war.
Also wenn ich alles zusammenschreibe, leide ich unter 2 Tumore, Bandscheibenschäden, Weichteilrheuma, chronische Leukozytose, Morbus Sudeck re. Unterarm, chronische Schmerzsyndrom, Taubheit auf dem linken Ohr, Hauterkrankungen, die mit Kortison behandelt wird, Ersatzteile im re Oberschenkel und Hals, Bandscheibenentfernung aus der HWS und immer wiederkehrende Gichtanfälle im re. Fuß.
Trotz einiger vielen Krankheiten, hat mich meine jetzige Lebensgefährtin genommen. Wir leben seit 5Jahren mit ihrem Sohn in einer Wohnung. Ich verstehe mich mit meinem Stiefsohn wunderbar und trotz meinen gesundheitlichen Problemen liebt mich der Junge so, wie sein richtiger Papa. Ich habe, bzw. wir haben bis heute noch nie Probleme mit ihm gehabt. Dadurch dass ich leider nur noch zu Hause bin und mich sehr viel um ihn kümmere, da meine Frau arbeiten geht, haben ich oder haben wir ein sehr vertrautes und liebevolles Verhältnis aufgebaut. Er ist offen und er erzählt alles, was passiert oder gewesen ist. Auch wenn er Mal etwas gemacht hat, was er gerade nicht machen sollte. Dadurch, dass wir uns alles erzählen funktioniert es wunderbar mit uns. Sogar meine Frau ist und war total überrascht, wie gut und wie liebevoll wir miteinander umgehen. Sie sagt so oft zu mir, wie ich trotz allem immer so geduldig mit ihm bin. So ist meine Art! Es kann aus meiner Familie keiner etwas für meine Gebrechen, Unfällen oder andere Situationen, die mein Leben sehr verändert haben.
Warum ich diese Sache hier machen, werden sich manche jetzt fragen. Durch meine gesundheitlichen Probleme, sind natürlich finanzielle Probleme aufgetreten. Wir haben kein Auto mehr, was wir dringend brauchen. Denn durch den damaligen Unfall, bin ich sehr schlecht zu Fuß unterwegs und bei langen Strecken muss ich oft stehen bleiben. Ich habe damals mit meinem Stiefsohn viel unternommen, da er genauso wie ich ein Naturmensch ist und kein Computer, Playstation Fernsehe oder Handykind. Das alles aus freien Stücken. Er fragt mich immer wieder, wann wir wieder ein Auto haben, damit wir wieder an seine oder unsere Lieblingsplätze fahren können und in den Wäldern spazieren gehen. Ich muss ihm leider immer wieder sagen, dass es zurzeit nicht geht, dass wir uns ein neues gebrauchtes Auto kaufen können. Er versteht das schon, aber er ist halt immer gerne dort hingefahren.
Ebenso kann ich nur noch selten an dem Grab von meinem Sohn fahren. Da er damals bei meiner Mutter verstorben ist, als wir zu Besuch waren und sie etwa 110km von uns hier entfernt wohnt, war die Überführung nicht billig und die Kindergräber waren damals kostenlos. Also konnten wir uns eine gute Beerdigung leisten, als wenn wir ihn hier nach uns hätten überführen lassen. Natürlich bereue ich es immer wieder, aber es konnte keiner wissen, dass ich durch gesundheitlichen Problemen und Unfälle nicht mehr dort hinkomme, wenn ich möchte und muss. Ebenso fallen andere Verpflichtungen auf uns zu, die ich damals mitgetragen hatte. Meine Frau und mein Stiefsohn müssen auf vieles verzichten und das tut mir immer wieder in der Seele weh. Es war letztes Jahr Weihnachten so eine schlimme Zeit, dass wir nicht wussten, wie wir für unseren Jungen ein schönes Weihnachtsfest herrichten und wie wir ihm etwas zu Weihnachten schenken sollten. Da habe ich mich hier an Kindertal gewandt und diese habe uns eine kleine finanzielle Unterstützung zukommen lassen. Sie können sich nicht vorstellen, was mir ein Fels von Herzen gefallen ist.
Ich bin jetzt trotz allem seit 29 Jahren ehrenamtlich in der Feuerwehr. Ich bin nicht mehr im Einsatzdienst, aber ich mache noch Kleinigkeiten, die ich gesundheitlich noch hinbekomme. Als ich mich jetzt einmal an die Stadt wegen einer Unterstützung zu fragen, wurde ich erst behandelt, als wäre Ich nur zu faul zu arbeiten, bis die Sacharbeiterin hörte das ich schon Rente bekomme, war sie etwas überrascht, aber sie tat weiterhin so, als ob sie von ihrem Geld was abgeben muss. Ich kam nicht weit. Seit mehreren Absagen und dieses hin und her schicken, frage ich mich so oft, wieso ich seit 3 Jahrzehnten ehrenamtlich bei der Feuerwehr bin und Jahre lang mein Leben aufs Spiel gesetzt habe und ganz viel private Zeit für Lehrgänge, Übungen Einsätze oder andere Veranstaltungen geopfert habe, wenn man jetzt so behandelt wird. Ich denke dann aber an die Menschen und Kinder, die wir gerettet haben und im Rettungsdienst auch wieder ins Leben zurückgeholt haben.
Jetzt bitte ich Euch, da ich wirklich keine Mittel und Wege kenne alleine aus der Sache zu kommen. Ich möchte endlich meiner Lebensgefährtin und unseren Sohn wieder ein etwas schöneres Leben zurückgegeben, damit ich meinen Stiefsohn mal wieder richtig fröhlich und lustig wieder erleben kann. Ebenso möchte ich ihm die Gedanken die er sich um mich macht, mit einigen Ausflügen zu seine Lieblingsorte nehmen. Ich muss dann nicht mit ansehen, dass meine Frau das Eingekaufte schleppen muss und wir auch Mal wieder zu dritt etwas schönes zusammen unternehmen können. Ich möchte nachts endlich wieder etwas besser schlafen, wenn ich weiß, dass die Sorgen um meine kleine Familie sich zum guten verändert kann. Ich bin 46 Jahre alt. Seit 2010 Frührentner und durch meine Krankheiten muss ich spezielle Diäten machen, da ich Allergien bekommen habe. Manche Medikamente die besser helfen, müssen selber bezahlt werden, die nicht immer billig sind. Das alles und all die anderen Sachen und Dinge kosten oft sehr viel, dass es manche Wochen gibt, dass ich darauf verzichten muss, weil wir sie uns nicht leisten können. Wenn wieder Schulgeld, Kopiergeld, Klassenkasse, Ausflüge oder andere Unternehmungen anfallen, ist mir dieses dann wichtiger, damit der Kleine nicht auch noch darauf verzichten muss. Ich muss meiner Frau wirklich sehr herzlich danken, dass sie trotz meine Gebrechen bei mir bleibt und zweitens, dass mein Stiefsohn mich so herzlich in sein Herz aufgenommen hat, dass ich hiermit versuchen möchte, beiden wieder etwas zurückzugeben, was mir nicht alleine ohne Euch gelingen würde. Daher möchte ich Euch herzlichst bitten mir zu helfen.
Ich wünsche keinem so ein Leben und ich habe bis heute nie den Kopf in den Sand gesteckt und versuche andere zu motivieren, ebenso nicht direkt aufzugeben, da eine Familie trotzdem was zurückgibt und deine Kinder sowieso. Auch wenn es das erste Lächeln ist, was ihnen als Baby und später über das Gesicht kommt. Liebt die Kinder die mit Euch Leben, ob biologisch oder die Kinder von dem Partner oder Partnerin. Sie geben viel zurück.
Ich mache jetzt Schluss und hoffe auf Eure Unterstützung.
Herzlichen Dank
Mike

 



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