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Makromastie! Ich wünsche mir einen NEUANFANG!!


Es ist schwer einen für andere nachvollziehbaren Grund dafür zu finden, aber ich leide.  Ich bin eine Person.. naja sagen wir’s so ich will mich nicht in den Vordergrund drängen und mich wichtiger als andere Personen sehen aber ich schaffe das nicht mehr. Mein Lebenlang hab ich mich nach anderen gerichtet und schon immer unwohl gefühlt wenn ich nur im Ansatz versucht habe mal nur an mich selber zu denken... weshalb ich meinen Zustand auch noch nie als Leid bezeichnet habe. Mir ist aber mittlerweile bewusst geworden, dass ich durchaus sagen kann ich empfinde Schmerz. Gerade jetzt im Moment wenn ich diese Zeilen schreibe fühle ich mich ehrlich gesagt wieder so als würde ich in Selbstmitleid baden. Dabei will ich einfach Hilfe, Unterstützung und Menschen, die mich verstehen. 

Selbst in den schwersten Zeiten habe ich versucht es allen Recht zu machen und trotzdem haben sie mich selbstsüchtig genannt, selbstverliebt und respektlos. Selbst als mein Großvater an Lungen und Hautkrebs erkrankt ist und ich mich gefragt habe warum das so einem wundervollen Menschen passiert ist, selbst dann habe ich versucht die starke zu spielen. Ich habe also mein Lachen aufgesetzt und einfach weitergemacht. Denn er war ja noch da richtig ... oder? 

Ich habe Ihn gepflegt zusammen mit meinen Eltern. Wenn ich daran zurückdenke es waren so viele schöne Momente die wir selbst zu dieser Zeit verbracht habe, selbst als er schon krank war. Doch von Tag zu Tag ging es ihm schlechter und schlechter. Un dann ging es schnell ... Krankenwagen, Krankenhaus, Hospiz. Es war klar.. wir wussten alle, dass er sterben wird und das das nicht mehr lange dauern würde war besonders mir bewusst. Meine Zeit hab ich also in 3 teile geteilt. 1.Schule, 2.Meinen Großvater zu besuchen, 3. Mir um ich sorgen machen und mich auf den Abschied vorbereiten. Im Hospiz war er dann 2 Tage ungefähr bis dann Frühstück um 7 Uhr der Anruf kam. Er ist fort, für immer

Ich kann mich noch daran erinnern wie ich in sein Zimmer kam: Etwas abgedunkelter Raum, es brannten Kerzen und er hatte eine Blume in seinen Händen. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern welche aber es war keine Rose eher sowas wie ein Gänseblümchen. Zart und zerbrechlich so wie er es zum Schluss war. Der Moment als ich ihn auf dem Totenbett liegen sah. ich hab noch nie so einen Schmerz gespürt.

Dann der größte Schock meines Lebens. Ungefähr 2 Wochen soweit ich Mich erinnern kann. Meine Eltern rufen mich zu Tisch, es gäbe etwas wichtiges zu besprechen. 

Angefangen hat das ganze mit den Worten: Du wunderst dich sicherlich warum du die letzten Tage nicht mehr gehört hast von deinem Bruder. Ja... 2 Wochen nach dem ersten Schicksaalsschlag die grauenhafte Nachricht. Noch eine liebe Seele ist von Uns gegangen. Meinen Vater hat es komplett gebrochen. Antidepressiva und Therapiestunden. Es ist schrecklich, ich kann nicht beschreiben wie sehr ich die Welt dafür hasse. 

Warum schreibe ich diese Zeilen fragen sie sich bestimmt.. es geht hierbei ja schließlich nicht um mein Leid.. naja ... jetzt einige Jahre ca 2 Jahre später, erst jetzt realisiere ich das, erst jetzt kann ich stundenlange weinen, erst jetzt realisiere ich wie sehr mich das getroffen hat. Ich komme nicht drüber hinweg wobei ich vor einigen Monaten gedacht habe ich wäre es. Ich dachte ich kann es verarbeiten aber ich hab mich überschätzt. Meinen Vater kann ich nicht davon erzählen, nein zu groß ist meine Angst, dass er wieder in die gleiche Stimmung fällt und rückfällig wird gerade wenn es besser wird. Meine Mutter weiß davon doch sie hat auch ihre eigenen Angelegenheiten.

Hinzu kommt der eigentliche grund weshalb ich diese anzeige schalte. 

Ich finde meinen Körper schrecklich. Ich hasse wie ich aussehe. Es raubt mir jegliche selbstliebe und Wertschätzung mir gegenüber. 

Schon in der 4. Klasse war ich immer diejenige mit den großen Brüsten mit einer Körbchengröße von B. Relativ kleiner Brustumfang da ich erst 11 oder so war weshalb b schon sehr groß aussah. Und schon damals hab ich meine mutter vollgeheult dass ich meinen Körper hasse. 

Dann kam ich ins Gymnasium .. immernoch die größte Oberweite von allen.

Mittlerweile hass ich meine Brust nochmehr. Größe 75 E/F, hängend und sieht aus wie von einer 40 jährigen dabei bin ich erst 16 bzw. bald 17. jedesmal wenn ich versucht habe einen BH zu kaufen.. war die Suche vergeblich. Fündig wurde ich nicht bei den süßen spitzen BHs die so schön aussehen sondern bei der Abteilung für minimizer BHs und mittlerweile... naja mittlerweile trage ich meinen einen BH, der einzige der vernünftig passt und am wenigsten einschneidet und drücke mich davor einen neuen zu kaufen, wobei es dafür auch mal wieder zeit wäre.

Ich liebe den winter und Herbst weiblich lange, oversized Pullover tragen kann und meine Brust etwas verstecken kann. Wenn ich daran denke das bald wieder Sommerzeit ist und alle kurze, süße Tops tragen können dann muss ich heulen. Ich hab den Sommer nicht vermisst, keine Möglichkeit meine Brust etwas zu kaschieren außer durch übergroße T Shirts, der schweiß unter der Brust weil sie so hängt und keine Möglichkeit ein top anzuziehen ohne dass man die roten Einschnürungen an Schulter und rücken sieht die durch den BH entstehen. Nicht nur dass es nicht schön aussieht es tut ungemein weh. Und von den Rückenscmerzen und Nackenverspannungen will ich gar nicht anfangen, sie sind zum Alltag geworden genauso wie von fremden Männern auf der Straße angegafft zu werden.

 Ich komme langsam in das alter wo man auch Gefühle für andere entwickelt und eventuell eine Beziehung eingeht. Kommt in meinem fall aber nicht in frage . Ich liebe mich selber nicht wie soll ich jemand anderen liebe. Ich hab angst davor uns schäme mich mich umzuziehen/ auszuziehen vor anderen. Ich finde mich abstoßend und frage mich was ich eigentlich noch mache. 

Jeder Tag läuft gleich ab: Aufstehen, Schule, Hausaufaben und mittlerweile gehört auch eine Runde traurig sein zu meinem Alltag. Ich habe Selbstzweifel und hinterfrage was ich hier eigentlich noch soll. Es kann von einen auf den anderen Tag vorbei sein. Das ist mir bewusst geworden als mei Bruder von uns ging. keine Anzeichen auf Erkrankungen oder ähnliches aber von einen auf den anderen Tag war er weg.

Ich habe einen Entschluss gefasst,Ich will einen Neustart... Ich möchte eine Reduktionsplastik durchführen lassen. Um wieder glücklicher zu sein, ich will mich selber wieder finden, ich will mich schön finden, ich will das anziehen worauf ich lust habe, ich will aufrecht stehen können, ich will einfach in den Spiegel schauen und nicht nur Brust sehen .

Ich hab mit meiner Frauenärztin zusammen gesetzt welche mich unterstützt und bei mir eine Makromastie festgestellt hat. Ich sitze zu dem im Gespräch mit einem Chirurgen der den Eingriff durchführen würde und die Erlaubnis meine Eltern hätte ich auch.

Am 20. Mai habe ich ein Beratungsgespräch bei dem Chirurgen Und ich würde so gerne direkt an den Termin für die OP fest machen können und es nicht scheitern lassen an den finanziellen Mitteln.

Deshalb benötige ich noch eine Starthilfe teilweise würde ich den Eingriff selber bezahlen Aber leider haben ich nicht in die Möglichkeit alles komplett selber zu übernehmen. Ich will einfach wieder normal leben könne n und mich auf die Schule konzentrieren können anstatt Wir über meine große Brust Gedanken zu machen. 

Und auf die Frage zu antworten mit der Krankenkasse. Diese habe ich schon in Kenntnis gesetzt aber da meine Probleme hauptsächlich eigentlich psychisch bedingt sind weil ich mich einfach hässlich finde ehrlich gesagt und damit nicht mehr klar komme Würde Eingriff wahrscheinlich nicht finanziert werden.

Deswegen bitte ich sie Mir zu helfen. Auch wenn es nur ein bisschen das was sie spenden könntenWenn es genug Menschen machen könnte ich mir die OP leisten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung teilen Sie meine Geschichte gerne vielleicht finden sich Spender.

Margarita Lange
26-02-2021

Liebe Laura vielen vielen Dank dir für die großzügige Spende und die netten Worten,danke <3


Margarita Lange
19-02-2021

Vielen Dank an die erste 8€ Spende :)

 


 

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