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Liposuktion bei Lipödem Für mehr Lebensqualität

Ich 28, Studentin mit der Diagnose Lipödem und einfach zu jung, um mir meine Freude am Leb

Seelischer und physischer Schmerz
Wochen, Monate, sogar Jahre vergehen… Low Carb Ernährung, intensives Sportprogramm, verschiedene Sportarten… Doch nichts hilft. Ich habe einen schlanken Oberkörper, nur meine Beine wollen einfach nicht abnehmen. Die Scham für die Beine wird immer größer und das Gefühl, dass irgendwas nicht stimmen kann, wächst. Von Freunden und Verwandten darf ich mir zunehmend Kommentare anhören wie: „Dein Hintern ist aber ganz schön dick geworden“ sowie Ernährungsratschläge, dass man sich dann vielleicht mal anders ernähren sollte. Auch kriege ich gesagt, dass ich spinne, so schlimm wären die Beine nun auch nicht. Na klar, durch Kleidung lässt sich ja auch einiges kaschieren. Was jedoch niemand sieht, ist die wellige Haut unter der Jeans und den Schmerz, den die Jeans nur durch das Aufliegen auf dem Bein verursacht. Die Hose wird immer enger, der Schmerz in den Beinen und das Unwohlsein immer größer. Während im Sommer alle in kurzen Kleidern zum See gehen, gucke ich, welche weiten, langen Sachen ich tragen kann. Für kurze Kleidung schäme ich mich zu sehr, Jeans schmerzen auf den Beinen, usw.… Erneut die Diskussion mit meinem Freund, weshalb ich mich so anstelle und nicht einfach zum See gehen würde. Ich sollte doch auf die Meinung von anderen schei*en. Grundsätzlich gebe ich ihm Recht, man sollte nicht allzu viel Wert auf die Meinung fremder Menschen legen. Leichter gesagt als getan. Leider kann ich abwertende Blicke und Kommentare aber nicht einfach ignorieren. Ich kann nicht verhindern, dass sie mir weh tun und mir nahe gehen, so gern wie ich auch wollte. Was ist also die einzige Konsequenz? Die ständige Diskussion mit meinem Freund weiterführen und nicht zum See zu gehen, obwohl schwimmen zu meinen Lieblingssportarten zählt.
Irgendwann nehme ich all meinen Mut zusammen und mache einen Arzttermin bei einer jungen Ärztin. Ich erzähle ihr, dass ich immer und immer weiter zunehme, egal was ich esse, wie viel Sport ich mache, etc. und, dass ich vermute, ein Lipödem zu haben. Sie guckt sich meine Beine an und sagt mir: „Nein, also sie haben kein Lipödem. Ich habe eine Patientin, die richtige Elefantenbeine hat, die hat ein Lipödem, aber sie haben ja keine Elefantenbeine.“ Erschreckend, dass das Thema „Lipödem“ scheinbar immernoch bei so vielen Ärzten unbekannt ist, schließlich sind so viele Frauen davon betroffen und setzen sich täglich einem immensen Leidensdruck aus. Kein Wunder also, dass die Krankenkassen noch immer keine Anstalten machen, eine Liposuktion zu finanzieren. Jahrelange Kompressionen werden hingegen finanziert. Die Kompressionsstrümpfe, wie ich sie tragen muss, sind so dick, dass es im Sommer kaum erträglich ist, diese zu tragen. Sie schränkt bei der Kleiderauswahl ein, da sie teilweise sichtbar ist, was unmöglich aussieht, usw. Man fühlt sich durch die Enge der Hose derart eingeengt, dass auch hierdurch das Unwohlsein weiter ansteigt. Eine riesen großes Stück Lebensqualität geht durch das Lipödem verloren. Das einzige, was diese Lebensqualität zurückbringen kann, ist eine Liposuktion.
 
Und daher habe ich mich hier angemeldet: Ich 28, Studentin mit der Diagnose Lipödem und einfach zu jung, um mir meine Freude am Leben durch diese blöde Krankheit nehmen zu lassen.  Insgesamt benötige ich 15.000 Euro für drei Operationen. Ich leide an einem Lipödem an den Waden und Oberschenkeln (Stadium 2) und an den Armen (Stadium 1). Je eher diese Operation durchgeführt wird, desto weniger OPs sind nötig, desto geringer also die Kosten, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Haut vernünftig zurückbildet UND desto schneller verschwinden die seelischen und physischen Schmerzen.
Ich bitte euch daher von Herzen um eine Spende für eine Liposuktion. Ich bin dankbar für jeden einzelnen Euro.



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