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Kuenstler in Corona Zeiten Der Vorhang bleibt zu

Wir sind das Produktionsbüro Petra P. Zwei Schauspieler, ein Regisseur. Ohne Aufträge.

Hallo zusammen, liebe Freunde, Fans, Unterstützer und Besucher unseres Aufrufes,

wir würden uns sehr freuen, wenn ihr uns unterstützt. Theoretisch hätten wir jetzt am 24.01.2021 wieder eine unserer Shows am "kleinen theater" Bad Godesberg, an dem wir monatlich auftreten und davon unsere Miete bezahlen können. Hier der Link: "Der Wind hat mir kein Lied erzählt" - Travestie à la carte  

Die Coronakrise hat uns, wie viele andere, eiskalt erwischt. Mitten in Proben, Visionen und Tatenkraft. Viele Soforthilfen waren auf uns nicht zutreffend, wir fielen durchs Raster. Gerade als freischaffender Regisseur sieht es im Moment sehr düster aus. Kein Theater kann seinem Spiel- und Probenbetrieb nachgehen. Keine neuen Projekte können entstehen. Eine Hoffnung ist die Novemberhilfe, wobei wir selbst da pessimistisch sind. Trotzdem wollen und werden wir es schaffen. Wer uns unterstützt bekommt, sobald wir wieder spielen ein persönliches DANKESCHÖN von unseren Alter Egos IRMA JUNG & DAGMAR DANGEREUX. Wenn ihr mehr wissen wollt: Geht auf Irma und Dagmars Seite bei instagram

Oder vom Produktionsbüero Petra P.

Hier zu uns:

2017 schlossen wir uns als queere Performancegruppe zusammen, um das zu erzählen, was wir an festen Theaterhäusern nicht erzählen konnten.
Ein Schwerpunkt unserer Arbeiten ist die Auseinandersetzung mit Travestie als theatraler Kunstform.

Daniel Breitfelder und Johannes Brüssau performen, Sebastian Kreyer führt Regie. Zusammen konzipieren wir unsere Arbeiten, schreiben die Texte.

2018 Premiere der ersten Produktion, „Der Wind hat mir kein Lied erzählt“: eine Hommage an Travestieshows vergangener Tage, ein „wilder Ritt durch alle Höhen und Untiefen des Genres mit Momenten, in denen aus dem Trash ganz große Kunst wird und die Travestie zu mehr als bloßem Amüsement.“ (Bonner Generalanzeiger) Bis heute ist der Abend zu sehen, zuletzt monatlich am kleinen theater Bad Godesberg (zur Zeit ruht aber auch dort der Spielbetrieb Corona bedingt).

2019 entsteht „Götterfunkeln“, ein Beitrag zum Beethoven-Marathon Bonn: Daniel Breitfelder und Johannes Brüssau (in ihren Alter Egos Dagmar Dangereux und Irma Jung) schlüpfen in diverse Rollen realer und fiktiver Zeitzeug*innen des Komponisten und spüren dem Phänomen Beethoven so auf eine überraschende und unkonventionelle Art nach.

Seit 2020 produzieren wir unter dem Namen: Produktionsbüro Petra P.

Wir sind:
Daniel Breitfelder, freischaffender Schauspieler. Ausbildung an der Otto-Falckenberg- Schule München. Engagements u.a. am Theater Bonn, Staatstheater Hannover, Münch- ner Kammerspiele, Schauspiel Essen und an den Wuppertaler Bühnen u.a. mit den Re- gisseur*innen Alice Buddeberg, Volker Lösch, Anselm Weber, Gavin Quinn, Sebastian Kreyer und Claudia Bauer. Breitfelder ist seit 2009 Mitglied des hessischen Kunstvereines sechzig90, ebenso Mitbegründer der queeren Bonner Veranstaltungsreihe Chin Chin.

Johannes Brüssau, Tänzer und Darsteller. Ausbildung an der UdK Berlin. Engagements u.a. am Stadttheater Bielefeld, Schauspiel Bochum, an der Neuköllner Oper sowie an der Dänischen Nationaloper Aarhus. In Berlin wirkte er in "Cabaret" (Tipi) sowie "La Cage aux Folles" (Bar jeder Vernunft) mit, am Theater Chemnitz in "Flashdance" und "The Scarlet Pimpernel". Außerdem war er 2018 Re-Performer für Marina Abramović in der Bundeskunsthalle Bonn.

Sebastian Kreyer, freischaffender Regisseur. Studium der Theaterwissenschaft an der Universität Leipzig / FU Berlin. Regieassistenz am Schauspiel Köln. Einladung des Regie- debüts „Die Glasmenagerie“ zum Festival „Radikal Jung" 2013. Seitdem freischaffend. Arbeiten u.a. am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Staatstheater Dresden, an den Stadttheatern Bremen / Bonn, an den Volkstheatern München / Wien, am Schauspielhaus Zürich sowie Arbeiten in der Freien Szene, u.a. am Theater im Bauturm Köln. Die erste Arbeit dort, „Trude Herr oder: Es ist besser, in der Sahara zu verdursten, als in Köln Lindenthal zu sitzen und auf die Rente zu warten“ wird für den Kölner Theaterpreis 2017 nominiert.

Daniel Breitfelder und Johannes Brüssau leben in Bonn, Sebastian Kreyer in Köln.



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