Keim Odyssee nach Amputation

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Hallo allerseits! 

Tja, wo fange ich an?

Nachdem mir nach einer Infektion mit fleischfressenden Bakterien im Knie im Juli 2021 das linke Bein amputiert werden musste um mir schlichtweg das Leben zu retten, dachte ich, dass ich damit schon irgendwie umgehen werden könnte. Mein Optimismus war jedenfalls schnell erweckt und ich wollte mit voller Kraft meiner Rehabilitation entgegen laufen. 

Nach wenigen Tagen wurde allerdings klar, dass etwas nicht stimmt und meine Heilung nicht nach Plan verläuft. 

Meine Naht platzte auf und im Wundsekret wurde der überall gefürchtete Krankenhauskeim "MRSA" (methicilin resistant staphylococcus aureus) nachgewiesen. Er wurde bei der Amputation im Stumpf hinterlassen und hat meinen Knochen angegriffen und Abszesse gebildet. 

Nach inzwischen 4 Revisions-OPs ist leider kein Ende in Sicht. Man versucht verzweifelt, das letzte Stück Bein zu erhalten. Dafür bin ich auch sehr dankbar!

Leider ist abzusehen, dass mein Krankengeld im Dezember ausläuft und ich finanziell dann aufgeschmissen sein werde, da meine Krankenhausaufentahlte sicher noch eine ganze Weile immer wieder Programm sein werden. 

Dieser Situation würde ich gerne mit einer Reserve vorbeugen. Meine Fixkosten + Rezeptgebühren und Zuzahlungen bei der Physiotherapie würden vom Arbeitslosengeld (geschweige denn einer Erwerbsminderungsrente) nicht gedeckt. In meinen alten Beruf als Schornsteinfegerin kann ich auch nicht zurück - selbst wenn ich zwischen den OPs eigentlich etwas behindertengerechtes arbeiten könnte. 

Ich weiß gar nicht, was ich hier noch schreiben soll. Ich hoffe ja eigentlich nach jeder OP, dass es nun endlich überstanden ist, denn seit letzter Woche wartet meine Beinprothese auf mich - leider konnte ich sie bis jetzt nicht tragen, da am Tag der Anprobe wieder ein Abszess durch starke Schmerzen spürbar wurde und mein Ärzteteam sich gerade über meinen weiteren Behandlungsverlauf mittels frischer MRT-Aufnahmen austauscht.

Hoffentlich diesmal mit einer neuen, effektiveren Strategie um dem Ganzen endlich ein Ende zu bereiten. 

Falls einer nichts spenden kann oder möchte, aber ggf. weiß, wo ich an einer Studie zu MRSA-Weichteilinfektion + Osteomyelitis teilnehmen kann, wäre ich dankbar über jeden Tipp! Gerne auch international!

 

Lieben Gruß, 

 

Patricia 



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