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Kate Nic RESTART!

Single Mama mit Sohn nach langer Krankheit in Schwierigkeiten help US!

Hallo liebe Community 😍 

ich freue mich hierauf gestoßen zu sein und hoffe inständig, dass ich hier mit euerer Hilfe Erfolg habe und ihr es vielleicht sogar schafft, dass Nic & ich am Ende wieder zusammen wohnen. ♥️

Aber lasst mich erzählen was passiert ist....ich leide seit ca. meinem 12. Lebensjahr an Depressionen welche ich mal mehr, mal weniger im Griff habe. Neu hinzu kamen 2015 jedoch erstmals Attacken, verbunden mit Todesangst, Herzrasen, Schweißausbrüchen, anschwellende Gliedmaßen und einer sich zuschnürenden  Luftröhre. Nach Hinzuziehung eines Notarzts stellte sich schnell heraus, es handelte sich um eine Panikattacke und ich würde nicht sterben.

Allerdings waren und sind diese Panikattacken so grausam und unerträglich zu durchleben dass ich mir so manches gewünscht hätte, ich wäre gestorben, obwohl ich davor natürlich primär Angst hatte.

Jedenfalls begann jetzt eine Prozedur von Arztbesuchen, verzweifelter Suche nach Terminen bei Neurolgen und Psychiatern, unzähligen Tests und ca. 10 wechselnde Medikamente um das Richtige sowie die richtige Einstellung zu finden. 

In der Zwischenzeit wurde ich weiterhin nicht in psychologische Betreuung genommen, da für Kassenpatienten nun mal keine Kapazitäten frei waren, und so war meine Endstation mein Psychiater, der mich dann mit Neuroleptika „ausknockte“ und einen willenlosen, aalglatten Menschen aus mir machte.

Während dieser Zeit habe ich eine Kaufsucht entwickelt um im Medikamentencocktail, der mittlerweile 3 verschiedene Psychopharmaka beinhaltete, irgendetwas wie Freude oder Sinn zu spüren. Leider war dies nur eine Illusion...

Leider habe ich in besagter Zeit wegen vielen und schweren depressiven Episoden meine Post, inklusive Mitteilungen über Rücklastschriften vernachlässigt, was als Konsequenz leider zur Kündigung meiner Wohnung führte. Gott sei dank aber konnte ich dies in einem klärenden Gespräch mit meinem Vermieter abwenden.

Mittlerweile, nach andauernder Krankheit, hatte sich auch der medizinische Dienst der Krankenkasse eingeschaltet und mich, freundlich aber bestimmt, dazu gedrängt eine stationäre Reha zu beantragen, da ich sonst aus dem Krankengeldbezug gefallen wäre. 

9 Wochen später war diese auch genehmigt und so ging ich im November für 5 Wochen nach Hessen in die Psychosomatische Klinik eines Reha-Zentrums.

Die ersten beiden Wochen waren die Hölle, alles in mir widerstrebte diesem Gedanken und ich hatte Panikattacken am laufenden Band. Langsam lernte ich jedoch damit umzugehen und am Ende machte mir die Reha sogar Spaß.

Ich blickte nach 5 Wochen motiviert und seit einigen Wochen Panikattackenfrei Richtung Heimat und freute mich, meinen Sohn und meine Familie sowie Freunde wieder zu sehen.

Zuhause angekommen traf ich auf einen, wie ich bis dahin dachte, Freund mit dem ich in letzter Zeit viele Probleme hatte, doch die Zeit der Trennung und gelegentliche Kommunikation per Handy lies sich das Ganze wieder normalisieren und ich freute mich ihn zu sehen.

Es dauerte ca. 2 Stunden bis mein „Freund“ es geschafft hatte nicht nur die letzten 5 Wochen Reha-Fortschritt zu zerstören, nein, obendrein hatte ich das Gefühl, er hatte mir den Boden unter den Füßen und jede Grundlage weiter zu existieren weggerissen.

Es war der 24. Dezember, eigentlich wartete meine Mama schon um mich abzuholen um Heilig Abend mit meinem Sohm und Ihnen zu feiern, aber ich konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen, die Tränen liefen mir in Bächen herunter und ich hatte Schwierigkeiten zu atmen....zu allem übel steigerte sich dieses Gefühl kurz darauf weiter und gipfelte dann auch noch im absoluten Streit mit meiner Mutter....das Ende vom Lied war, dass ich Heilig Abend und alle folgenden Feiertage allein zu Hause verbracht und mich gefragt habe, warum ich schon wieder so leiden muss. 

Die folgenden Wochen habe ich zwangsweise versucht meine Spur wieder zu finden, Hochs und Tiefs erlebt, versucht nicht zu zerbrechen und es sah im Januar tatsächlich vielversprechend aus, also startete ich per Wiedereingliederung langsam wieder ins Erwerbsleben.

Diese lief die erste Woche tatsächlich super, jedoch kam parallel dazu erschwerend die Diagnose von Nico von der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Klinik dazu. Mein Sohn hatte angeblich ADS - der angebliche Grund für seine Depressionen und seine Leistungsverluste am Gymnasium - und natürlich bot man uns dazu gleich die passende Psychostimulanz an. Nach endlosen Diskussionen, dass ich eine medikamentöse Therapie rigoros ablehne (was mir wahrscheinlich den Status der psychotischen Mutter ohne Urteilsvermögen einbrachte), gab man sich schließlich mit einer Konzentrationsgruppe zufrieden - vorerst.

Da ich die Wiedereingliederung in meinen Beruf zwischenzeitlich wieder abbrechen musste, war nun nicht mehr nicht mehr die Deutsche Rentenversicherung, sondern meine Krankenkasse für meine Entgeltersatzleistungen zuständig. Die DRV hat es aber geschafft, mich sage und schreibe 2 Monate auf meine Zahlung warten zu lassen. Geldeingang 28.02.20.

Nach endlosen Hinterherrufen hat man mir immer erzählt, dass ein Formular meines Arbeitgebers fehle - dieser hat mir jedoch 2 Mal versichert und per Nachweis auch belegt, dass er alles korrekt ausgefüllt und weggeschickt hatte.

Egal woran es nun lag, es führte jedoch dazu, dass ich 2 Monate keine Miete sowie Strom, Telefon, Versicherungen etc. bezahlen konnte. Zum Einen waren diese beiden Monate sehr „mager“ was Nahrung und Trinken anging, zum anderen kam selbstverständlich die nächste Wohnungskündigung. Zu guter Letzt waren dies natürlich keine Zustände für einen 11-jährigen Jungen....während ich mich nun also über meine Räumungsklage freue, die ich praktisch der DRV und der gesamten Unfähigkeit unseres Kasperlestaates zu verdanken habe, verbringt mein Sohn seine Zeit bei seinen Großeltern...in „stabilen Strukturen“ wie das Jugendamt es nennt.

Denn bei all den Problemen mit der ich als psychisch angeschlagene, Alleinerziehende konfrontiert bin, ist selbstredend davon auszugehen, dass ich die Verantwortung für meinen Sohn nicht alleine tragen kann. #ironieoff

 

Ja, soweit nun also meine Geschichte. Ich kämpfe täglich um alles wieder zum Guten zu wenden, meine Dämonen zu besiegen, eine neue Wohnung zu finden und endlich wieder mit meinem Sohn zusammen zu sein! ♥️


Und ich bitte euch da draußen, wenn es eure Situation zulässt, ich bin für jeden Cent dankbar und danke euch für jede kleine Spende!

Much Love,
Kat & Nic



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