Jugendprojekt Wetterballon in die Stratosphäre | Spenden sammeln
 
 

Jugendprojekt Wetterballon in die Stratosphäre

Jugendgruppe im Alter von 10 15 Jahren will Wetterballon auf 36.000 Meter steigen lassen

*** English below ***

 

Hallo liebe potenzielle Spender!

wir sind eine Jugendgruppe aus Köln Lindenthal im Alter von 10 bis 15 Jahren. Wir haben uns gemeinsam vor den Ferien ein großes Projekt überlegt und sind dafür auf der Suche nach Kooperationspartnern.

Um in wenigen Worten zu umreißen, woran wir gerade arbeiten: Wir arbeiten aktuell daran, ca. am 20.08.2020 einen Wetterballon inkl. Videoausrüstung auf ca. 36.000 Meter Höhe in die Stratosphäre steigen lassen. Die Idee ist, Videoaufnahmen und Fotos aus dem Weltraum zu machen und gleichzeitig den Weg des Ballons aufzuzeichnen und später in 3D am Computer per Google Earth zeigen zu lassen. 

Da dieses Unterfangen unsere finanziellen Mittel etwas übersteigt, sind wir aktuell auf der Suche nach Unterstützung und würden uns sehr freuen, wenn ihr uns die Möglichkeit bieten würdet, dieses außergewöhnliche Projekt umzusetzen! Selbstverständlich seid ihr zu Start der Sonde in Köln eingeladen! :-)

Viele Grüße!

 

Julius, Antonius, Lukas, Max, Patrick, Frederik, Cedrik, Basti, Titus, Len und Luis

 

 

 

UNSER LOGBUCH

Vorweg: es gäbe noch so viel mehr zu erzählen, aber einen kleinen Teil davon behalten wir einfach in unseren Erinnerungen :-)

 

15.6. - Nach vielen Besprechungen mit den Eltern, diversen hoch professionellen ( :-P ) Präsentationen und Video-Calls, haben wir es heute endlich geschafft, uns für unser erstes richtiges Treffen zusammenzufinden. Die Planung des ganzen Projekts kann also starten! Und es gibt SOOOO viel zu besprechen und zu tun. Das ist uns heute mal wieder aufgefallen:

- Welche Höhe wollen wir erreichen?
- Wollen wir Experimente machen? Welche?
- Videos UND Fotos?
- Wann ist ein guter Starttermin?
- Wie gestalten wir unsere Kommunkation?
- ...

Das und vieles mehr musste natürlich geklärt werden.

 

22.06. - Beim letzten Mal haben wir ein paar organisatorische Grundfragen geklärt. Jetzt geht es ans Eingemachte. Unsere 10 Jungs werden in verschiedene Teams aufgeteilt und informieren sich über diverse Themen:

- Was ist die Stratosphäre, wo ist sie und was für Bedingungen herrschen dort?
- Wetter - was ist zu beachten?
- Dürfen wir einfach einen Wetterballon starten lassen?
- Welches Material benötigen wir?
- Wo und wann? (ggf. Ausweichtermin)
- Welche Technik sollten wir haben?
- Kosten & Finanzierung
- ...

... um nur mal ein paar zu nennen. Hier haben wir unsere erste ganz spezielle Erfahrung gehabt: ein wichtiger Grundstein dieses Projekts ist: die Kids machen nach Möglichkeit alles selbst. Daher haben sie selbst bei Bauhaus angerufen, um nach dem dringend benötigten Helium zu fragen. Nach unseren Berechnungen brauchten wir ca. 4.000 Gasliter Helium. Nach viel Überwindung und Vorbereitung hat sich einer der kleinsten dazu überwunden anzurufen. Die Situation lief in etwa so:

*Telefon klingelt*
Warteschleife
*nach mehreren Minuten*
Bauhaus-Angestellte: Guten Tag...
Kid: Guten Tag, wir sind eine Jugendgruppe aus Köln und möchten gerne einen Wetterballon in die Stratosphäre schicken. Dafür brauchen wir Helium. Ungefähr 4.000 Liter.
*düüüüüüüt*

Die Dame hatte einfach aufgelegt. Das passierte drei. Mal. hintereinander. Dann musste der Erwachsene ran und glücklicherweise konnten wir die Dame zur Rede stellen und mit dem Geschäftsführer klären, dass er persönlich bei Linde Gas nach Helium fragt. Am Ende war es zu teuer und alles war umsonst. Aber alle waren um eine wichtige Erfahrung reicher.

Auf den angestrebten 36.000 Metern Höhe ist es recht ungemütlich. Mit -65°C kann man da schon mal über einen Schal nachdenken. Das denken sich übrigens auch die Akkus in den meisten Kameras und GoPros. Manche machen noch bis -20°C mit, aber danach wird es ganz schnell duster. Dafür mussten wir also auch noch eine Lösung finden. Zumindest hatten wir noch Kameras und mussten keine eigenen kaufen!

 

29.06. - Wir wissen jetzt deutlich mehr über... alles. Eine kleine Veränderung im Wind und wir landen 150 km weiter in Richtung... wo der Wind halt hin weht. Regen führt zu geringerer Aufstiegsgeschwindigkeit, also hat der Wind sogar noch mehr Zeit sich einzumischen. Wenn der nasse Ballon dann auf 36.000 Metern Höhe bei -65°C ist, kann das zu Problemen an der Sonde und dem Ballon führen. Und das ist nur ein kleiner Ausschnitt von einem einzigen Thema. Die schiere Menge an Informationen die wir hier zusammengetragen haben ist beeindruckend!

Leider kommt jetzt ein Teil, der möglicherweise noch schwieriger wird: die Finanzierung. Das ganze Projekt kostet in etwa 850€. Wenn wir noch besondere Projekte durchführen wollen, müssen wir mit 1.000€ rechnen. Woher bekommt man so eine Summe? Spenden, Sponsoring durch Unternehmen, die Sparkasse unterstützt viele Projekte, Sachspenden von Bau- und Elektromärkten sind auch eine tolle Möglichkeit. Also haben die Kids sich hingesetzt und haben das Projekt beschrieben, Fotos gemacht (ein Playmobil-Männchen mit einer Fahne des jeweiligen Unternehmens in der Hand, welches mit in die Stratosphäre genommen werden kann) und dutzende Unternehmen recherchiert. Alles als schöne E-Mail aufbereitet wurde an diverse Unternehmen in Köln gesendet. Tatsächlich meldeten sich am Ende drei interessierte Unternehmen. An dieser Stelle müssen wir uns besonders bei der morefire GmbH und der TrafficDesign GmbH bedanken. Ohne die beiden wäre unser Projekt niemals zustande gekommen!
(im Nachhinein möchte ich hier noch kurz etwas Wichtiges erzählen: wie von uns angeboten, möchte die TrafficDesign GmbH etwas mit in die Stratosphäre steigen lassen. Fotos von der Visitenkarte o.ä. mit der Erde im Hintergrund ist schon etwas ganz ganz besonderes. Im nächsten Schritt ist aus der Visitenkarte ein kleiner roter Hot Wheels-Tesla mit kleiner Unternehmensbeschriftung drauf geworden. Der Chef des Unternehmens ist ein großer Tesla- und SpaceX-Fan, was der ausschlagende Punkt für seine Unterstützung ist. Also perfekt! Am Ende haben wir uns aber doch für etwas entschieden, was noch mehr zum Unternehmen passt: wir schicken den Bürohund mit in den "Weltraum"! Na gut, nicht ganz. Nur eine kleine Attrappe. Aber mit Astronautenhelm, damit auch alles sicher ist!)

 

06.07. bis 27.07. (Sommerferien. Viele der Kids sind im Urlaub und wir kommen nur unregelmäßig zu produktiven Treffen. Aber wir machen Fortschritte! Aktuell heißt es eh häufig warten, denn...) - Natürlich gibt es nicht nur physikalische und finanzielle Problemstellungen. Jetzt gab es ein anderes Monster zu erlegen: die Bürokratiiiiiie! Für unser Projekt brauchen wir einen Startplatz, eine offizielle Aufstiegserlaubnis der Deutschen Flugsicherung/ des Luftfahrtbundesamts und eine spezielle Versicherung. Hier in der Gegend gibt es einen Park in dem gelegentlich Heißluftballons starten. Perfekt! Da müssen wir ja nur anrufen. Wenn da so große Teile steigen dürfen, ist das für unser mit 1,5-2 Meter Durchmesser kleines Gerät sicher kein Problem! Dachten wir... Nachdem wir unabhängig voneinander mindestens 5 Mal angerufen und mit diversen verschiedenen Angestellten der Stadt Köln gesprochen hatten, haben wir aufgegeben. Keiner wusste wer zuständig ist, wem überhaupt diese Wiese gehört und falls man sich doch mal an jemanden wenden konnte, war die Person nicht erreichbar oder konnte am Ende doch nicht weiterhelfen.
Um es abzuschließen: wir haben nach Rücksprache mit dem Decksteiner Tennis Club in Köln einen tollen Startplatz gefunden. Dem ansässigen Rugby Club war das übrigens zu heikel. Die großen starken Männer hatten Angst vor dem Ballon! :-P    Punkt 1 von 3 abgeschlossen.

Versicherungen. Puh... Um es kurz zu machen: glücklicherweise hat der Organisator des Projekts sich tief in seine Police eingelesen und nach etwas Wortverdrehen das Okay der privaten Haftpflichtversicherung bekommen. Punkt 2 von 3 abgeschlossen.

Bleibt nur noch die Aufstiegserlaubnis vom Luftfahrtbundesamt. Bezirksregierung Düsseldorf. Vorweg: alle Mitarbeiter waren sehr nett und sofort bereit zu helfen. Aber beim vierten Ansprechpartner (man wurde immer weitergereicht, weil der Kollege plötzlich im Urlaub war) war es schon etwas witzig, einfach den E-Mail-Verlauf mit der x-ten Erklärung des Projekts und Anliegens weiterzuschicken.

 

03.08. - Die Sommerferien sind fast rum. Das Geld kommt endlich von der Spendenseite auf dem Konto an und wir können unser Equipment bestellen: Wetterballon, Fallschirm, Batteriehalter, Batterien (die auch bei -50°C funktionieren), eine spezielle Schnur, GPS Tracker (wir wollen das Ding ja hinterher auch wiederfinden und die Videos und Fotos angucken), Datenlogger-Bausatz und natürlich das Ballongas. Insgesamt gute 850€. Also ziemlich genau getroffen. Was wir durch eine sehr liebe Spende schon ganz am Anfang des Projekts geschenkt bekommen haben, ist die eigentliche Sonde. Eine kleine Styropor-Kiste, die uns eine unfassbar freundliche Dame aus der Gegen von Kiel geschenkt hat. Und sie hat auch noch die Versandkosten übernommen! UND sie hat gleich zwei geschickt! Das hat sich mittlerweile als sehr hilfreich herausgestellt. Damit konnten wir in den letzten Wochen eine Kiste als Prototyp nutzen. Beispielsweise ist es spannend zu sehen wie sich die Laufzeit der Kamera ändert, wenn man sie in die Sonde einbaut und das ganze Gerät in die Kühltruhe steckt. Nämlich gar nicht. Die Kamera selbst erhitzt sich im Dauerbetrieb und wird durch die Styroporkiste zusätzlich etwas isoliert. Hätten wir nicht gedacht! Nach etwas weniger als zwei Stunden gibt die Kamera trotzdem mangels Batterie auf. Aaalso brauchen wir eine Möglichkeit, diese die ganze Zeit am Strom zu haben. Batteriehalter mit Spezialbatterien waren die Lösung!

Ähm... ups... wir haben leider keinen Lötkolben, um den Datenlogger zusammenzubauen. Und ohne Erfahrung könnte es etwas gefährlich sein. Wir wollen schließlich ganz sicher sein, dass auch alles funktioniert. Das Ding soll uns schließlich zeigen wie hoch wir am Ende waren, welche Temperaturen innen und außen herrschten, Luftfeuchtigkeit, Druck und vieles mehr. Nach einer Frage in die Runde auf Facebook, hat sich ein Ritter in scheinender Rüstung bereit erklärt, uns zu helfen. Nicht nur will er den Kids ein bisschen das Löten beibringen, sondern und auch noch helfen den Datenlogger zusammenzubauen! Da soll noch mal jemand sagen, die Menschen wären schlecht. Damit geht es nächste Woche weiter. Mal sehen was noch alles ansteht :-)

 

11.08. - Heute ist einer der richtig spannenden Tage: wir haben unseren Bausatz für den Datenlogger bekommen, alle Einzelteile für den Start sind also da! Jetzt geht es ans Zusammenbauen und wir sind bereit zum Start. Dafür kommt heute Holger vorbei und zeigt uns, wie wir an Platinen löten und damit den Datenlogger richtig zusammenbauen können. Und das haben wir auch gemacht! Alle sind zusammengekommen und haben gelötet. Eine kleine Miniverbrennung inklusive :-P Und nicht nur das! Wir haben eine irre Überraschung bekommen! Holgers Frau bedruckt T-Shirts und wir haben alle unsere Größen und Namen aufgeschrieben, um alle eins zu bekommen - damit haben wir auch etwas physisches als Erinnerung an dieses Projekt.

Nach dem Löten stand jetzt nur noch die Verkabelung an. Zum Glück ist die Anleitung auch für Laien geeignet und wir hatten kein Problem. Aber... halt...  das GPS Modul funktioniert nicht... ohne das können wir allerdings leider nicht messen wie hoch wir überhaupt kommen. Nach Rücksprache mit dem Lieferanten, bestellen wir erst mal ein neues Modul und schauen mal weiter.

 

17.08. - Wir haben nur noch ein paar Tage Zeit. Also höchste Zeit für einen kleinen Test: wir lassen unsere Sonde einfach mal aus dem obersten Stockwerk fallen und gucken, ob der Fallschirm auch anständig funktioniert... ... ... okay, klappt :D

Jetzt nur noch den Datenlogger in der Sonde befestigen, damit bei den Drehungen durch Winde nicht irgendwas in der Sonde herumfliegt und kaputt geht. Also einfach ein wenig Sekundenkleber auf die Unterseite der Platine und auf das Styropor gedrückt. Joa... man lernt nie aus. Sekundenkleber frisst sich wie Säure durch das Styropor... zum Glück haben wir Alternativen mitgebracht und nutzen jetzt einfach Holzstäbchen zur Fixierung.

 

22.08. - Es ist endlich soweit! Der Tag ist gekommen! Der Start ist nur wenige Minuten entfernt. Also treffen wir uns alle an dem Tennisplatz auf dem wir unseren Ballon steigen lassen dürfen. So ganz allmählich kommen alle an und wir wollen rein, aber... plötzlich steht der Platzwart vor uns und fragt was wir hier machen und wer wir überhaupt sind. Top. Die Kommunikation in dem Verein scheint ja eher mittelmäßig zu sein. Zum Glück sind wir alle Menschen und können entspannt miteinander reden. Ein kurzes Telefonat später stehen wir auf einem noch viel besser geeigneteren Startplatz und bereiten uns vor. Eine letzt Checkliste wird abgearbeitet. SD-Karten formatiert, Kameras eingeschaltet und positioniert, ein letzter Zettel an eventuelle Finder der Sonde geschrieben und auf den Deckel geklebt. Die Sonde ist bereit. Jetzt zum Ballon. Toll, dass noch nie einer von uns mit einer Heliumflasche hantiert hat. Aber zum Glück ist das ja kein Hexenwerk. Kurz den Decke abgeschraubt, Ventil angebracht, Flasche aufgeschraubt und... nichts. Ach, da kommt nur Helium raus, wenn man das Ventil knickt? Alles klar, machen wir. Und jetzt kommt der beste Moment: das Ventil wird geknickt, zeigt dadurch direkt auf die Ballonhülle, der erste starte Stoß Helium kommt aus der Spitze des Ventils uuuund macht ein Loch in den Ballon. Schweißausbruch. Alles verloren. Monatelange Vorbereitung und dann das... alles in einer Sekunde vorbei. Naja, war weniger schlimm als erwartet. Wir haben den Ballon trotzdem gefüllt (diesmal viel vorsichtiger) und ordentlich mit mehreren Lagen Panzertape verarztet (hihi). Mit guten 2 Metern Durchmesser ist der Ballon bei dem Wind heute gar nicht so leicht zu kontrollieren. Aber zum Glück sind wir genug Leute die helfen können :-) Jetzt noch schnell die Schnüre neu verknoten und am Ballon befestigen. Zur Sicherheit noch mal alle Systeme in der Sonde gecheckt und wir sind startbereit!

Die Drohne wird gestartet und ein feierlicher Countdown angestimmt. 10, 9 .... und los! Das Ding geht ganz schön ab! Zwei bis drei Sekunden und er ist höher als die Bäume in der Umgebung. Dann berechnen wir mal, wo unser Schätzchen landen wird: Bielefeld. Na gut. Also machen wir uns erst mal auf den Weg und schauen dann nach der Landung mal, wo er exakt gelandet ist.

Knappe zwei Stunden später: okay... wir sind zwar hier, aber der Ballon soll ja nur ungefähr in dieser Gegend sein. Kann auch noch ein paar Kilometer weiter weg sein. Also einfach mal den GPS Tracker anrufen und von ihm die exakten GPS Koordinaten schicken lassen. Der weiß ja schließlich genau wo er ist. Ich mach es mal kurz: nach diversen unterdrückten Panikattacken und langem Bangen (und 40! Anrufen beim GPS Tracker!!!) haben wir eeendlich eine Rückmeldung bekommen. Aber... kann das überhaupt stimmen? Köln? Da wo wir losgefahren sind? Ist die Sonde abgefallen? Wir haben doch alles so gut verknotet..? Und dann auch noch IM WASSER!?!? Na super! Zwei Stunden umsonst gefahren! Also... Familie angerufen, rübergeschickt und... nichts. Keine Sonde in Sicht. Nirgends. Aber wir lassen uns ja auch weiterhin nicht aus der Ruhe bringen. Also noch mehr Anrufe beim GPS Tracker. Grönland? Eher unwahrscheinlich. Alles gut mit dem Tracker? AHA! Jetzt! Zwischen Bad Salzuflen und Hannover... noch eine Stunde weiter nord-östlich als erwartet... Danke Wetter, danke Wind... also weiter. Und tatsächlich. In der Sekunde in der wir ankommen, sehen wir genau vor uns auf einem großen Feld direkt neben Bäumen (puh...) und Stromleitungen (puh...) und noch mehr Stromleitungen (ernsthaft?) eine weiße Box und irgendwas flatterndes auf dem Boden liegen. Wir haben tatsächlich unsere Sonde wiedergefunden! Projekt geglückt! Alles gut! Bis auf eine Sache:
Die Videos sind besorgniserregend kurz... und wieso ist es eigentlich so warm in der Sonde? Heute ist doch ein etwas kühlerer Tag..? Nach der Auswertung wussten wir mehr: über 90°C innerhalb der Sonde. Da hatten die Kameras und alle sonstige Elektronik endgültig genug und haben eine Notabschaltung durchgeführt... deshalb wohl auch die Schwierigkeiten mit den Koordinaten vom GPS Tracker. Der musste auch erst mal abkühlen und sich neustarten.

Trotzdem: irre Bilder, tolle Stimmung und insgesamt einfach eine super Erfahrung! Das Video gibt es hier in der Aktion zum Anschauen.

Jetzt geht es ab zum Interview mit TrafficDesign, unserem Hauptsponsor. Wir sind gespannt :D

 

 

Hello dear potential donors!

we are a youth group from Cologne Lindenthal aged 10 to 15 years. Together with our tutor we thought about a big project before the holidays and are looking for cooperation partners.

To sum up in a few words what we are currently working on: We are currently working on about 20.08.2020 to let a weather balloon including video equipment rise into the stratosphere at a height of approx. 36,000 meters. The idea is to take video recordings and photos from space and at the same time record the path of the balloon and later display it in 3D on the computer using Google Earth.

As this endeavors somewhat exceeds our financial means, we are currently looking for support and would be very happy if you would give us the opportunity to implement this extraordinary project! Of course you are invited to the start of the probe in Cologne! :-)

Best wishes!

 

Julius, Antonius, Lukas, Max, Patrick, Frederik, Cedrik, Basti, Titus, Len and Luis



Es wurden noch keine Aktualisierungen für diese Aktion eingestellt.









 

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