Hilfe für Pech Rottie

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Ich möchte euch "kurz" von Bonnie erzählen. Sie ist eine 13 Monate alte Rottweiler-Dame. Eine Seele von Hund, zu jedem aufgeschlossen und freundlich. Im vergangenen Sommer ist sie in unser Leben getreten und durfte ein ganz normales Welpen-Leben führen. Doch dann kam Silvester und sie zog sich beim Gassi gehen mit Freunden einen Kreuzbandriss zu. Soweit so ungewöhnlich. Wir hatten eine Versicherung für sie abgeschlossen. Die Kosten lagen bei rund 4.500 € mit allen Untersuchungen und OP. Unser Tarif deckte 3.000 € OP-Kosten und 600€ Behandlungskosten davon ab. Ok, ein bisschen drauf legen mussten wir. Es kam eine Zeit voller Entbehrungen für das kleine Rottie-Mädchen. Gassi nur kurz und nur an der Leine, keine Hundefreunde, viel Ruhe (in dem Alter ein schwieriges Unterfangen). Nun gut. Zwischenzeitlich kam noch ihre erste Läufigkeit hinzu. Auch soweit nichts Ungewöhnliches. Ende März dann das abschließende Röntgen, mit dem Ergebnis "Sie darf wieder Hund sein". Juhuu, wir haben es geschafft. Bis zum 17. April... Sie hat in der Nacht wiederholt gebrochen und am Morgen auch Durchfall gehabt. Also, ab zum Arzt. Auch hier wieder: Soweit so ungewöhnlich. Sie bekam 2 Spritzen gegen Übelkeit, ein paar Mittelchen um den Bauch zu beruhigen, wurde geröngt und geschallt. Zuhause wurde ihr Zustand aber überhaupt nicht besser und sie sabberte sehr viel und lag lethargisch im Hof. Also wieder zum Arzt (es war eine Klinik-Kette). Man wusste nicht genau, was los ist und entschloss sich, Bonnie stationär aufzunehmen. Ein Leidensweg begann... Getrennt von "Mama" und "Papa" musste sie in einer Box liegen. Ständig versuchte man, ihr Medikamente über das Maul zu geben. Fand sie natürlich blöd und hat sich wohl beim Zähne zusammenbeißen auf die Zunge gebissen, was man dort nicht bemerkt hat. Sie fraß tagelang nichts, hatte permanent so starken Durchfall, dass man ihr einen Katheter legte. Ein kleiner Ball mit Schlauch dran, der in ihren Po gesteckt wurde. Medikamente griffen nicht, man öffnete ihren Bauch, um sicher zu gehen, dass sich kein Fremdkörper irgendwo befindet. NICHTS! Entzündungswerte utopisch hoch. Also eine heftige Magen-Darm-Entzündung. Tagelang nicht übern Berg. Kein Besuch möglich. Sie bekam Kot-Transplantationen, Medikamente aus der Humanmedizin für Chemopatienten... nichts half. Sie hat einfach nichts gefressen und nach wie vor Durchfall gehabt. Am 7. Tag teilte man uns dann mit, dass man mit dem medizinischen Latein am Ende sei und verwies uns in die nächste Klinik. Am Tag der Abholung stand unser Mädchen da, hechelte und ich sah einen "gelblichen" Fleck an ihrer Zunge. Ich machte ein Foto und zeigte es den Angestellten... Eine eitrige Läsion hatte sich gebildet. "Haben wir nicht gesehen"... Kein Wunder, dass sie nichts gefressen hat. Das müssen Höllenschmerzen gewesen sein. Naja, wir haben für 5.200€ einen immer noch kranken Hund mitgenommen und sind in die nächste Klinik gefahren. Dort wurden wir super lieb empfangen und man kümmerte sich umgehend. Die Läsion wurde operiert und Mausi bekam 1-2 andere Medikamente. Siehe da, nach 3 Nächten konnten wir unser Mädchen abholen und sie war "gesund". Kosten hierfür knapp 3.000€. Sie braucht zwar immer noch Schonkost und am Anfang hat sie öfter mal gespuckt, aber das legte sich mit der Zeit. Juhuu... Wir haben es geschafft! Aber: Ihre Gebärmutter zeigte Veränderungen und wir sollten nach 3 Wochen nochmal zur Kontrolle kommen. Gesagt, getan. Kurz vor dem Termin, lief immer mal wieder ein Sekret aus ihrer Scheide. Oh, nein, hoffentlich keine eitrige Entzündung... wieder bangen. Beim Kontrolltermin legte man uns nahe, ihre Gebärmutter zu entfernen. Ok, Hauptsache sie wird gesund. Das war Ende Mai. Die Kastration erfolgte dann am 30. Mai. Kosten hierfür knapp 2.000€ inkl. der Untersuchungen vorher und nachher. Juhuu.. Jetzt endlich kann Mausi gesund werden und ihr Leben genießen. Mittlerweile waren wir bei fast 10.000 € die wir aufbringen mussten. Dispo und Ratenzahlungen sind nun komplett ausgereizt... Gut, das kriegen wir irgendwie hin. Dann der nächste Schock. Nicht mal eine Woche nach Kastration, kommt Bonnie morgens die Terrassentür raus und humpelt. Oh nein, was ist denn jetzt? Es sah so aus als hätte sich ihr zweites Kreuzband verabschiedet. Wir kannten das Gangbild ja noch von dem ersten Kreuzbandriss. Also, ab zum Orthopäden. Der musste nicht mal röntgen, um die Diagnose Kreuzbandriss zu geben. So, und nun? Finanziell am Limit, nichts geht mehr. Mit der kommenden OP sind wir bei Kosten von rund 17.000€ die wir aufbringen müssen und mussten. Die Versicherung schon längst ausgeschöpft und nicht mal die Möglichkeit den Tarif zu erhöhen. Aber die OP muss sein. Jetzt sind wir an einem Punkt, da müssen wir um eure Hilfe bitten. Wir sind am Rande der Verzweiflung. Wir möchten Bonnie ein schmerzfreies Leben ermöglichen. Wir möchten, dass die Leute weiterhin sehen, wie toll und liebevoll ein Rottweiler sein kann. Sie hat alle Herzen im Sturm erobert und hat es nicht verdient, in ihrem kurzem Leben schon so viel mitgemacht zu haben.

Bitte helft uns, dass sie wieder Hund sein darf. Sie ist für uns nicht nur ein Hund, sondern ein vollwertiges Familienmitglied ❤️ Sie soll nicht weiter leiden müssen, nur weil es einem die neue Gebührenverordnung so schwer macht. Wir wissen, dass es in der heutigen Zeit schwer ist und das Leben teuer geworden ist, aber jede noch so kleine Spende hilft uns und vor allem unserem Herzens-Rottie Bonnie

 



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