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Hilfe für Gerechtigkeit

Opfer von häuslicher Gewalt und der Täter soll straffrei davonkommen.

Mein Ex Freund wurde mir gegenüber handgreiflich -mehrfach. Am Anfang diesen Jahres (2020) kam es dann zum Höhepunkt und es wurde ziemlich extrem für mich. Er quälte mich nicht nur mit Schlafentzug, verbot mir die Nutzung des Stroms und des warmen Wassers, sondern schubste mich am 29.01.2020 so heftig auf meinen Po, dass ich Folgeschäden davontrug. Es ist nicht nur beim schubsen geblieben -er hat mich unter anderem auch gewürgt und getreten. Ich hatte wochenlang extreme Schmerzen, weil ich haltlos auf mein Steißbein fiel. Nicht nur körperlich sondern auch seelisch/psychisch bin ich absolut fertig. Da ich zu dem Zeitpunkt notgedrungen bei ihm bleiben musste, hatte ich Angst ihn anzuzeigen. Ich wollte damit warten bis ich in Sicherheit bin. Einige Zeit später -ich war zu dem Zeitpunkt mehr oder weniger in Sicherheit- meldete sich die Staatsanwaltschaft bei mir, weil sie die Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen hatten. Ich sollte als Zeuge und Nebenklägerin auftreten. Da ich wollte und auch nach wie vor will, das mein Ex eine gerechte Strafe bekommt, machte ich natürlich eine detaillierte Aussage (in schriftlicher Form) und das obwohl ich Angst hatte und auch immer noch habe. Mein Ex stritt selbstverständlich alles ab und log zu fast 100%. Er versuchte die Opferrolle einzunehmen und stellte es so dar, dass ich selbst an allem Schuld sei. Als Beispiel: "... Sie ist selbst Schuld. Wenn sie nicht so dünn wäre, würde sie nicht so schnell blaue Flecken bekommen...".

Nun, nach zwei Monaten der Ermittlungsaufnahme, hat der Staatsanwalt die Ermittlungen eingestellt. Begründung: kein öffentliches Interesse. Ich bin heulend zusammengebrochen. Der Staatsanwalt hatte die Beweise nicht mal abgewartet. Ein weiterer Schlag ins Gesicht. Mein Anwalt erklärte mir, dass diese Entscheidung nicht bedeutet, dass der Staatsanwalt mir nicht glaubt, oder an die Unschuld meines Ex Freundes glaubt, sondern einfach, dass der Fall im Moment zu unwichtig und schon zu normal ist, wenn es im Verlaufe einer Trennung passiert. Ich bin nach wie vor fassungslos. Wie kann das sein??? Das Opfer (ich) wird erneut zum Opfer gemacht und der Täter lacht sich ins Fäustchen?! 

Ich habe nur noch die Möglichkeit privat gegen meinen Ex anzugehen, sodass er vielleicht zu einer gerechten Strafe kommt und ich langsam anfangen kann damit abzuschließen. Eine private Klage kann ich mir allerdings nicht leisten. Ich bin verzweifelt, fühle mich ohnmächtig, alleine gelassen und hilflos. Opfern einer solchen Tat wird immer wieder gesagt "geh dagegen an... Mach den Mund auf... Mach darauf aufmerksam.." und wenn man dann den Mut und die Kraft dafür aufbringt, wird es einfach abgetan als wäre mein Leben wertlos und egal. 

Es ist traurig, dass dem Täter durch solch eine Entscheidung vermittelt wird, dass es okay ist, was er da getan hat und das Opfer wird mehrfach gedemütigt.

All das führte mich auf diese Seite. Ich würde "gerne" privat gegen ihn angehen, aber kann es mir nicht leisten. Egal wie viel Kraft und Mut es mich kosten wird -er soll seine gerechte Strafe bekommen und dafür brauche ich Ihre Hilfe.

Ich bin für jede Spende dankbar, denn jeder Cent bringt mich der Gerechtigkeit ein Stück näher.



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