Grand Tour of Switzerland Grand Tour of Life

Grand Tour of Switzerland Grand Tour of Life | Spenden sammeln
 
 

Dear Donors,
Our big goal is to drive the Grand Tour of Switzerland by camper van - in 3 months. The challenge: to take a photo of all 58 photo spots. 
But it's about much more than a long term vacation and photos: It's about finding ourselves and inner peace. We are not a couple, just very good friends - who share a common love: Switzerland. 

My travel partner has suffered from epilepsy for over 20 years. The medication severely affects his quality of life - severe side effects such as extreme fatigue, constant headaches and also changes in psyche and perception. And despite medication, he is not seizure-free. His health has not improved over the past year as he had hoped, but rather tended to worsen. A normal life - not possible for him. 
Except when we were traveling, even if it was only for a few days, his condition improved noticeably - fewer seizures, even the side effect of one of the medications no longer occurred. Back in the familiar environment - seizures and side effects were back. When you have to take 3 medications at maximum dose - at some point it is a game of time how long your body will keep up. 
So the Grand Tour is also an experiment and a huge opportunity. Can his state of health be permanently improved by a completely new experience? If we bring body and psyche back into balance - that will also have a positive effect on his illness. We are convinced of that. 

For me, this journey means one thing above all: letting go - letting go of my old life, in which I focused strongly on external things, believing that it would do me good. Just 1 year ago, I would have rejected the idea of traveling for 3 months in a camper van. 3 months yes - but only in fancy hotels. Now I'm all about the experience of just doing it, not thinking so much about the around. I have the chance to be confronted with ingrained behavior to get rid of it once and for all. Two people in a small space for a long time is a challenge for me every now and then. And a personal challenge for me is that as a petite woman, I have to drive the camper van  alone for the entire tour because my travel partner is not allowed to drive due to epilepsy. And I've never driven such a large vehicle before. 
But more than that, I'm concerned about my friend. For me, driving the Grand Tour of Switzerland with him means giving him a big piece of freedom and life. 

We are happy to be supported and are grateful for any donation. 
Thank you. 💗 🙏

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Liebe Spenderinnen und Spender,

Unser großes Ziel ist, die Grand Tour of Switzerland mit dem Wohnmobil zu fahren – in 3 Monaten. Die Challenge dabei: Ein Foto von allen 58 Fotospots.

Es geht aber noch um viel mehr als nur ein Langzeiturlaub und Fotos: Es geht uns darum, zu uns selbst und zu innerem Frieden zu finden. Wir sind kein Paar, nur sehr gute Freunde – die eine gemeinsame Liebe teilen: die Schweiz.

Mein Reisepartner leidet seit über 20 Jahren an Epilepsie. Die Medikamente beeinträchtigen seine Lebensqualität stark – starke Nebenwirkungen wie extreme Müdigkeit, dauernde Kopfschmerzen und auch Veränderungen der Psyche und der Wahrnehmung. Und trotz Medikamente ist er nicht anfallsfrei. Sein gesundheitlicher Zustand hat sich im letzten Jahr nicht wie erhofft verbessert, sondern eher tendenziell verschlechtert. Ein normales Leben – für ihn nicht möglich.

Außer, wenn wir auf Reisen waren, auch wenn es nur ein paar Tage waren, verbesserte sich sein Zustand spürbar – weniger Anfälle, sogar die Nebenwirkung eines der Medikamente trat nicht mehr auf. Zurück im bekannten Umfeld – Anfälle und Nebenwirkungen waren wieder da. Wenn man 3 Medikamente zu Höchstdosis nehmen muss – ist es irgendwann ein Spiel mit der Zeit, wie lange der Körper noch mitmacht.

Die Grand Tour ist also auch ein Experiment und eine riesen Chance. Lässt sich sein Gesundheitszustand durch eine völlig neue Erfahrung dauerhaft verbessern? Wenn wir Körper und Psyche wieder ins Gleichgewicht bringen – wird das sich auch auf seine Krankheit positiv auswirken. Davon sind wir überzeugt.

Für mich bedeutet diese Reise vor allem eins: Loslassen – loslassen von meinem alten Leben, in dem ich mich stark auf äußere Dinge fokussiert habe, in dem Glauben, es würde mir damit gut. Noch vor 1 Jahr hätte ich den Gedanken, 3 Monate mit einem Wohnmobil zu reisen, dankend abgelehnt. 3 Monate ja – aber nur in schicken Hotels. Jetzt geht es mir um die Erfahrung, es einfach zu machen, nicht so viel nachzudenken um das drum herum. Ich habe die Chance mit eingeschliffenem Verhalten konfrontiert zu werden, um es ein für alle Mal loszuwerden. Zu zweit auf engstem Raum für längere Zeit stelle ich mir hin und wieder herausfordernd vor. Und eine persönliche Challenge für mich ist, dass ich als zierliche Frau das Wohnmobil die komplette Tour alleine fahren muss, da mein Reisepartner auf Grund der Epilepsie nicht fahren darf. Und ich bin noch nie so ein großes Fahrzeug gefahren.

Aber mehr noch geht es mir um meinen Freund. Mit ihm die Grand Tour of Switzerland zu fahren, heißt für mich, ihm ein großes Stück Freiheit und Leben zu schenken.

Wir freuen uns, wenn wir uns unterstützt und sind dankbar über jede Spende.

DANKE 💗 🙏

 



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