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eine Mami braucht Eure Hilfe!

in 1.Linie sollte hier anderen Menschen geholfen werden aber vllt in 2. Linie auch mir...

Hallo!

Ich bin verheiratet und Mama einer kleinen Tochter.

Wieso bin ich hier angemeldet? Um ehrlch zu sein, weil ich wirklich verzweifelt bin!

Vorab möchte ich sagen, dass ich Niemanden das Geld aus der Tasche ziehen möchte und bevor ihr mir etwas spendet, sollten andere Dinge und Menschen in Betracht gezogen werden. So gesehen, geht es mir oder uns als Familie wirklich gut denn wir sind Gesund, haben ein Dach über unseren Köpfen, mein Mann und ich gehen einer Arbeit nach und wir haben ein wundervolles Kind! 

Auch wenn ich nicht wirklich weiß wo ich beginnen soll, erzähle ich Euch mal meine Geschichte.

Als ich noch ganz klein war, führte meine Mutter eine Beziehung zu einem Mann.
In unserer Familie war er hoch angesehen da er immer erfolgreich war und nach Außen gab es nichts zu klagen. Wir haben öfters im Jahr Urlaub gemacht, fuhren tolle Autos und hatten zwei schöne Häuser.
Was niemand sah, dieser Mann hatte mich als Kind (Grundschulalter bis zur frühen Jugend) sexuell missbraucht. 

Viele Jahe habe ich nicht darüber gesprochen, ich frage mich ob es normal sei und sprach auch als Kind mit einer gleichaltrigen Freundin damals doch diese lachte mich nur aus und seitdem behielt ich dieses Geheimis für mich. Ich muss dazu sagen, dass ich im Spot immer sehr erfolgreich war und als sich in meiner Jugend dann rausstellte, dass ich aufgrund einer Verletzung meinen Sport nicht weiter ausüben kann, zerbrach eine Welt für mich. Ich hatte schließlich nicht nur mein Hobby verloren sondern mein Leben, meinen Ausgleich, mein Ventil.
Für die Sportkarriere wechselte ich die Schule und meine Noten wurden immer schlechter. So schlecht, dass ich nur ein Abgangszeugnis bekam. Wie dem auch sei, in dieser Zeit (Pubertät) schrieb ich alles nieder. Was mich bewegte, was mich prägte und zerbrach. Meine Mutter fand dieses Schreiben.
Noch Heute weiß ich es als sei es erst gestern gewesen. Meine Mutter hatte mir damals nicht geglaubt.
Ganz im Gegenteil. Sie lernte jemand neues Kennen und ließ mich bei meinem Stiefvater zurück.

Anfang 20 wollte ich endlich die Kurve kriegen und weg. Einfach weg und zog in eine Großstadt im Rheinland. Dort ging es mir gut. Ich absolvierte eine neue Schule und ging nebenbei noch arbeiten. 
Meine Miete (400€) und den Lebensunterhalt trug ich selbst. Jeden Monat verdiente ich 1.000€ und ich war stolz darauf unabhängig zu sein. 
Eines Tages hatte ich wieder Kontakt mit meiner Mutter und nach einer gewissen Zeit, wollte sie mich finanziell unterstützen und Monat für Monat meine Miete zahlen. Als junges Mädel - allein in der Großstadt sagte ich natürlich nicht nein. Ich sparrte mein restliches Geld jedoch nicht sondern hatte eine tolle Zeit mit meinen Freunden. Eines Tages erhielt ich Post von einem Gerichtsvollzieher in dem über 6.000€ Schulden aufgeführt waren, die Mietkosten der letzten zwei Jahre. Es hat mich nie jemand versucht zu kontaktieren, ich warb noch einen Freund als Mieter an doch eines Tages erhielt ich nur dieses Brief. Meine Mutter versicherte mir, sie habe die Miete jeden Monat brav gezahlt doch wieso erhielt ich dann einst dieses Schreiben?! Also saß ich dann mit Angang 20 beim Gerichtsvollzieher und gab die Eidesstattliche Versicherung ab. Danach lebte ich teilweise ohne Strom und Warm Wasser in dieser Wohnung bis ich sie letztenendes räumte. Und wisst ihr wer mir in dieser schwierigen Zeit zur Seite stand? Mein Stiefvater. Der, der mich über viele Jahre unsittlich anfasste doch ich war froh, überhaupt jemanden an der Seite zu haben. Eines Tages verreiste ich mit ihm, etwas andere Luft schnappen. Ich lernte im Ausland meinen Mann kennen und lebte auch dort. Endlich hatte ich mit all dem nichts mehr zu tun, mit meiner Mutter keinen Kontakt, mit meinem Stiefvater keinen Kontakt und meine eigene Familie interessierte sich sowieso lieber für sich selbst als für andere. 

Wir entschieden jedoch zurück nach Deutschland zu gehen, damit wir eine solide Grundlage für unsere Zukuft, für unsere eigene Familie zu gründen. Ausbildung? Check! Mein Mann hat sich super eingebürgert und einen soliden Job gefunden. Seine Ausbildung wird hier nicht anerkannt aber er ging von Tag 1 immer füh aus dem Haus um unsere Brötchen zu verdienen. Vor ca. einem Jahr holte ich mir aus Neugier meine Schufaauskunft ein und da brach für mich die Welt zusammen. Ich kam endlich von meinem Stiefvater weg, hatte einen tollen Ehemann mit welchem ich eine wundervolle Tochter zur Welt brachte und auch mit meiner Mutter (sie ist schließlich meine Mutter) bahnte ich mich wieder an. Es stellte sich jedoch heraus, dass sie nur den Teil der Schulden zahlte, für welche sie auch belangt werden konnte. Das bedeutet, für die Dinge welche sie auf meinen Namen bestellte (Möbel & Klamotten) war ich zuständig und konnte auch nichts dagegen unternehmen. Sie stehen nun mal in meiner Schufa und seitdem ich davon weiß, zahle ich die Summe in monatlichen Raten ab. Dank der Zinsen, zahle ich gefühlt jedoch umsonst denn es wird einfach nicht weniger

Jeder Gang zum Briefkasten ist so unendlich schwer für mich.
Immer wenn es an de Tür klingelt, zucke ich zusammen und hoffe, dass es kein Gerichtsvollzieher oder gar die Polizei ist. Glaubt mir, in meinem Kopf schwirren Gedanken und Ängste umher, welche mich einfach verzweifeln lassen.

Hinzu kommt, dass nun mein leiblicher Vater verstorben ist. Ein Mann den ich niemals kennen gelernt habe und mit dem ich auch niemals in Kontakt stand. Als alleiniger Erbe komme ich jedoch für die Beisetzungskosten auf (nochmal 3.000€).  Das Erbe wurde abgelehnt aber so ist nun mal das Gesetz!

Diese ganze Situation (Schulden...Beisetzungskosten) belastet mich so sehr, dass ich kaum noch schlafen kann. Ich denke täglich daran und wünsche mir einfach nichts sehnlicher als endlich "FREI" sein zu können. 
Mein Mann weiß von diesen finanziellen Sorgen nichts. Ich habe eine Mauer um mich aufgebaut, weil ich ihn zum einen nicht verlieren möchte und zum anderen auch nicht belasten will. 


Andere haben Schulden in Höhe von etlichen tausenden Euros.
Andere Menschen haben weitaus "schlimmere" Situationen, die sie bewältigen müssen - dessen bin ich mir bewusst. Ich bin mit den Nerven so sehr am Ende, das ich täglich in Tränen ausbreche. Mein Nervenkostüm hält dem ganzen nicht mehr Stand. Wie schon am Anfang erwähnt: Andere Menschen haben wirklich schwere Schicksale erlitten.
Krankheiten, Todesfällle wo die Existenz gefährdet ist und vieles mehr.
Diese Menschen sollten in erster Linie beachtet werden doch wer mir egal ob mit 1 Cent oder 1 Euro helfen möchte, dem danke ich vom tiefsten Herzen!!

Ich denke ich bin kein schlechter Mensch.
Gern stehe ich für andere ein, gern unterstütze ich andere mit allem was ich habe. 
Leider gilt in unserer Gesellschaft oft: Hast du nichts, bist du nichts. Doch wir alle können eines Tages in einer Situation stecken, in welcher wir Hilfe benötigen. Und dann sollten wir nicht allein sein. Gern wäre ich eine gute Mutter. Ein gutes Vorbild.
Gern würde ich meiner Tochter eine schöne Zukunft ermöglichen ohne im Hintergrund diese Sorgen mit mir zu tragen. Krass gesagt, kann ich mir nicht einmal das Sterben erlauben denn bevor ich diese Schulden nicht getilgt habe, würde meine Tochter immer nachrutschen. Versteht mich nicht falsch, ich habe keine Absichten von dieser Welt Abschied zu nehmen doch ich möchte einfach klar machen, weshalb ich mir diese Vorwürfe mache.

So viel zu mir. 
Ich hoffe, dass ich jemanden erreichen konnte aber ich hoffe auch, dass auf dieser tollen Plattform vielen anderen Menschen geholfen wird, denen es viel viel schlechter geht als mir.
Welchen Weg diese "Aktion" hier auch einschlägt - es hat mir schon geholfen, diese Sachen auszusprechen und mit Euch zu teilen, ohne das es große Wirkung vernimmt.

Wenn ihr es bis hierher geschafft habt und Euch die Zeit genommen habt, meinen Text zu lesen, danke ich euch Sehr!

Viele viele liebe Grüße und meinen herzlichsten Dank! 11

Anna (30)

 

 



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