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Ein Licht am Ende des Tunnels

Mein Schicksal

Mir fällt es sehr schwer her zu schreiben, aber Verzweilfung und Angst lässt mir leider keine andere Wahl als diesen Schritt zu gehen. Ich denke, dass es einige andre Menschen schwerwiegendere Schicksalsschläge als ich hatten... Aber nach nun 7Jahren Kampf, habe ich das Gefühl, dass es einfach kein Licht mehr am Ende des Tunnels gibt... Daher bitte Ich euch meine Geschichte durchzulesen und falls möglich, mir bitte zu helfen...

Mein Name ist Ardi, nu bin schon 34Jahr alt, verheiratet und stolzer Papa einer zweijährigen Tochter.

Alles begann vor 14Jahren, in meinem Jugendlichen Wahn ohne jegliche Sorgen lebte Ich ohne Sorgen und Kummer. Viele Freunde, gutes Geld für einen zwanzig Jährigen, da ich schon mit 17Jahren angefangen habe immer einen Minjob neben der Schule zu  machen.

Eines Tages im Jahre 2003 kam mein guter lieber Vater auf die Idee sich selbständig zu machen, gut dachte ich seine Sache, interessieert mich nicht..Naja, einige Tage später kam mein Vater zu mir und meinte, Er würde das Gewerbe auf meinen Namen eröffnen, da er noch berufstätig ist und nicht doppelten Beitrag an die Krankenkasse zahlen möchte. Ok dachte ich nur, Papa fragt er weiß schon was zu tun ist, Ich natürlich die Behördengänge mitgegangen und alles brav unterschrieben. Vom Geschäftskonto bis hin zum Mietvertrag habe ich unterzeichnet, ohne mit der Wimper zu zucken (immerhin Papa hat mich 20Jahre groß gezogen, er wird schon was was richtig ist).

 

BIS HEUTE BEREUCHE ICH DASS ICH SO NAIV WAR!!!!!!

 

Das Geschäft (eine Bar mit einer kleinen Gastronomie) wurde eröffnet im Jahre 2003 Anfang Februar. Ich bin unter der Woche kaum dort gewesen, da Ich zu diesem Zeitpunkt gerade im zweiten Semester war. Aber immer wenn Ich in zu Besuch war, habe ich ausgeholfen, hörte nur Gutes, dass der Laden gut läuft etc...

So verliefen gut ein bis zwei Jahre.. bis ich eines Tages in den Semesterferien zuHause war. Ich wurde morgens aus dem Schlaf durch die Klingel geweckt, es wurde nach mir gefragt, woraufhin ich ins Wohnzimmer ging und ich einen Herren vom Finanzamt antraf. Ganz schockiert fragte ich, wie ich Ihm helfen könnte, er fragte mich ob ich der Besitzer der Gaststätte wäre, worauf ich mich mit Ja antwortete. Er legte mir ein Schreiben auf dem Tisch und sagte, so lieber Herr, dass und das ist offen... Ein Betrag wo ich erstmal schlucken musste, mich fassen und zusammen reißen musste nicht in Tränen zu zerfallen. Ich erklärte Ihm die Situation, dass ich nur der Inhaber wäre, das Geschäft jedoch komplett von meinem Vater gesteuert wird. Er verstand meine Lage, jedoch erklärte er unmissverständlich, dass ich dafür Sorge zu tragen habe. Er gab mir 14Tage Zeit, mit einem neuen Termin, dass ich doch bis dahin alles klären sollte, am besten alles in 14Tage bezahlen möge.

Wohlgemekrt, war der Betrag 27.000€ an Steuerschlden inkl. Verzugszinen und Schäzungen.

Daraufhin ging ich zu meinem Vater und frate, was dass solle, was ich denn hier machen soll, er sagte, er klärt dass schon, dass es ein Missverständins war. So leicht wollte ich es sein lassen, da ich in 14Tagen dem Finanzamt vorstellig sein musste, so ging ich selbst zum damaligen Steuerberater, der mir freundlich jedoch auch knallhart sagte, dass er mir nicht helfen kann, bis ihm sein Honorar bezahlt wird. Na super dachte ich, also hier auch Schulden.

Zwei Wochen vergingen wie zwei Tage, jeden Tag auf ein Neues, mit neuen Überraschungen. Ich war auf einmal nicht mehr krankenversichert, ich musste die eidesstaatliche Versicherung abegeben, die Gaststätte war kurz vor der Zwangsschließung, da weder Miete noch Strom bezahlt wurde.
Die Knappschaft war das der einzige Gläubiger, der mir mit Fristen und Stundunden entgegenkam.

Ich ging selbst zum Gewerbeamt meldete alles ab, tagtäglich Besuche vom gerichtsvollzieher. Ich musste mein Studium abbrechen! Das ging einfach nicht mehr.

Ich sammelte alles, es vergingen 3Monate bis Ich alles auf dem Tisch hatte.

Gesamtschuden: 220.000€

Ich schrieb alle meine Gläubiger an, bat um Ratenzahlungen, bis auf das Finanzamt nahm jeder die Rtanzahlung an. Seit 2005 nun bis Heute zahle ich ab, mittlerweile bin ich nach gut 14jahren auf 45.000€ runtergekommen. Ein Insolvenzverfahren kam einfach in In Frage für mich, immerhin sollte man für einen Fehler gerade stehen, auch wenn Ich nicht selbst dazu beigetragen habe. 

Bis jetzt konnte ich alles einhalten, mittlerwieile habe ich eine professionelle Schuldnerberatung herangezogen (konnte mir dass bisher nie so richtig leisten). Die Schuldnerberatung hat mir einen Vergleich für die 45.000€ herausgehandelt. 15.000€ Einmalzahlung an alle Schuldner verteilt, mir wird der Rest erlassen, alle Titel gegen mich werden ausgehändigt.

Da ich keinen Kredit bekomme (Finazamt hat eine Gehaltpfändung erwirkt und Schufaeinträge), konnte ich mir nur einen kleinen Firmenkredit i.H. von 5.000€ bekommen.
Ich möchte gerne endlich ein Licht am Ende des Tunnels sehen, und es fällt mir so schwer das Ganze hier zu veröffneltichen und nach Hilfe zu bitten.

Da ich keinen anderen Weg sehe, versuche Ich es einfach mal, Ich wäre jedem mein lebenlang dankbar für eine kleine Unterstützung...



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