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Brustkrebsbehandlung für meine Schwester in Afrika

Keine Krebsbehandlung in Burkina Faso

 

Mein Name ist Lassane B. , ich bin 41Jahre alt, komme ursprünglich aus Burkina Faso und habe in Deutschland studiert. Ich arbeite seit über 10 Jahren als Diplomingenieur bei einer Maschinenbaufirma in Schleswig-Holstein, bin verheiratet und habe zwei wundervolle Kinder.
Vor etwa zwei Monaten erzählte mir meine Zwilligschwester Fati, dass sie einen großen Knoten in ihrer rechten Brust entdeckt hat. Ich war sehr in Sorge und schickte ihr Geld, damit sie sich untersuchen lassen konnte.

Die Untersuchungsergebnisse sind leider besorgnisserregend. Sie hat einen etwa 2,5 cm großen  bösartigen Tumor im Stufe 2 nach SBRm.

In Burkina Faso, wo sie lebt, kann ihr nur die Brust amputiert werden. Eine weitere Behandlung mit zum Beispiel Chemotherapie oder Bestrahlung ist dort nicht möglich, da es keine Klinik mit entsprechender Ausstattung gibt.

Meine Schwester hat einen neunjährigen Sohn und ist alleinerziehend. Mit ihrem Schneideratelier verdient sie ihren Lebensunterhalt. Es reicht, um die Lebenskosten zu decken. Für eine medizinische Behandlung hat sie nichts. Eine Krankenversicherung gibt es leider auch nicht.

Ich werde meine gesamten Ersparnisse nutzen, um ihr Leben zu retten. Leider wird das nicht für eine lange Zeit reichen.

Nachdem ich bereits vor einigen Jahren meine jüngere Schwester, meine Mutter und meinen Vater wegen anderen Krankheiten verloren habe, bin ich sehr besorgt. Ich habe große Angst auch noch meine Zwilligschwester zu verlieren, die sehr viel für mich getan hat.

Vor 12 Jahren war sie es, die sich um unsere schwer kranke erblindete Schwester gekümmert hat. Sie hat sie zu allen Ärzten begleitet und bis zu ihrem qualvollen Tod im Jahr 2012 betreut.

Nur ein Jahr später hatte unsere Mutter einen Schlaganfall, nach dem sie einseitig gelähmt war. Schließlich  ist sie drei Jahre später an den Folgen verstorben. Fati hat sich die ganzen Jahre über  immer aufopfernd um unsere pflegebedürftige Mutter gekümmert.

Kurz nach ihrem Tod wurde auch unser Vater zum Pflegefall. Und wieder einmal war es meine Schwester, die ihr gesamtes Leben danach ausgerichtet hat, um sich bestmöglich um ihn zu kümmern. Erst nachdem unser Vater vor 3 Jahren verstorben ist, konnte sie mit meiner Unterstützung ein kleines Schneiderattellier eröffnen und von vorne beginnen. Gerade als es anfing ihr etwas besser zu gehen, erreichte uns die schreckliche Diagnose.

Ich mache mir große Sorgen um sie und um ihren Sohn, der erst 9 Jahre  alt ist und im schlimmsten Fall zum Vollwaisen wird,da sein Vater seit mehreren Jahren verschollen ist.

Ich habe mir vorgenommen alles menschenmögliche zu versuchen, um sie behandeln zu lassen. Wenn möglich, dann auch in Europa. Sie ist auf meine Hilfe angewiesen.

Die medizinische Versorgung ist in Afrika sehr schlecht, und es ist fast unmöglich so eine Krankheit zu behandeln.

In den nächsten Wochen wird ihr die Brust amputiert werden und erst dann erfahren wir, ob der Tumor bereits gestreut hat und welche weitere Behandlung notwendig ist.

Eine Chemotherapie und eine Bestrahlung wird voraussichtlich etwa 100 000 Euro kosten, wenn sie in Deutschland stattfinden würde. Das wäre mein großer Wunsch und ich habe die große Hoffnung, dass sich viele Menschen finden, die mich dabei unterstützen. Wenn ich es nicht schaffe meiner Schwester zu helfen, werde ich mir für den Rest meines Lebens Vorwürfe machen, es nicht wenigstens versucht zu haben. Sie war immer nur für andere da, jetzt ist sie in Not und braucht jede Unterstützung, die möglich ist.

Ich bitte um Ihre Hilfe.

 



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