Brustkrebs das Leben steht kopf

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Der Schreckensmoment wenn da etwas in der Brust tastbar ist, was nicht dahin gehört. Immer wieder hinfassen, das kann doch nicht sein, das darf nicht sein! Die Mammographie war doch unauffällig. 
Untersuche, warten, Hoffnung, die Ungewissheit und die Angst, die sich ausbreitet und allgegenwärtig sind. 
und dann die Gewissheit! Es ist ein sehr aggressiver Brustkrebs. Dann ist da nur noch dieses grosse schwarze Loch, dass dich aufzusaugen droht. Weinen, weinen, schluchzen und keine Ahnung, was da auf mich zukommt. Was nun? Ich will leben, mit 68 Jahren soll noch nicht Schluss sein! 
Aufrappeln, kämpfen und die Krankheit annehmen, den langen Weg durch die Chemotherapie mit all seinen Nebenwirkungen gehen und siegen. Immer dem Ziel die Gesundheit und das Leben zurückzuerhalten. 

Nun stecke ich (68 alleinstehend) mittendrin in diesem Kampf. Die Krankheit selbst und die Therapie lässt sich ganz gut ertragen, kämen da nicht zusätzliche unerwartete Probleme. 
Um meine Rente aufzustocken, habe ich bis zum Ausbruch der Krankheit zusätzlich  gearbeitet. Somit war der Lebensunterhalt gesichert und die Krankenkasse bezahlt. Es waren keine grosse Sprünge möglich, aber alle Rechnungen konnten bezahlt werden. 
Nach sieben Wochen der erste Schock - wenn man eine (Alters)Rente bezieht, hat man KEINEN ANSPRUCH AUF KRANKENGELD! Und dementsprechend auch KEINE KRANKENKASSE UND PFLEGEVERSICHERUNG. Dies muss ich nun privat bezahlen. 
Ich habe drei Kinder alleine gross gezogen, es war häufig knapp und ich kenne die Situation mit wenig Geld auszukommen gut. Bis hierhin habe ich mit starkem Willen und der Bereitschaft auch drei Jobs neben dem Haushalt und den Kinder zu bewältigen, jede Situation gemeistert. 
Leider muss ich mir nun eingestehen, dass mir nun mein Überlebenswille ohne die Möglichkeit zu Arbeiten nicht hilft. Jetzt habe ich alle Möglichkeiten die finanziellen Einbussen zu kompensieren ausgeschöpft. 
Die Urlaubstage sind ausbezahlt, Handy,  Laptop und die geerbte Goldmünze sind verkauft. Ich weiss nicht mehr weiter. 
Es fällt mir sehr schwer auf diese Weise um Hilfe zu bitten. 
Bitte helfen Sie mir mit jeder noch so kleinen Spende die Zeit bis zum Ende der intensiven Chemotherapie-Phase zu überbrücken. Meiner uneingeschränkten Dankbarkeit können Sie sich sicher sein. Ich bedanke mich für jede noch so kleine Spende, die mein momentanes Leben leichter macht und mir die Energie gibt zu kämpfen und den Krebs zu besiegen. Ich wünsche Ihnen vor allem Gesundheit und bedanke mich so sehr für Ihre Hilfe und Unterstützung. 
In unendlicher Dankbarkeit

Ihre Susanna



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