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Bestattung und Krankentransport meines Kindes


Hallo meine lieben, schön das ihr auf die Seite gestoßen seit ..

Ich möchte euch mein Schicksal schildern und hoffe das ich so wieder aus meinem Kreislauf herauskomme.
Mit 18 Jahren bin ich Schwanger geworden. Es wurde ein Junge und sein Name ist Ben-Luca. Leider wurde die erste freude direkt in der 11 schwangerschaftswoche genommen, es wurden so früh schon auffäligkeiten wie z.b einen offenen rücken diagnostiziert.. die Frauenärtzin machte mir mut und sagte mir das sei nicht so schlimm, einiger wochen später hatte ich einen erneuten ultraschall, in diesem kam die Diagnose Anenzephalie, dies bedeutet so viel die schädeldecke hat sich nicht richtig geschlossen, die Frauenärtzin hatte mir erklärt das mein sohn nicht lebensfähig sein wird und wir einen Termin zum einleiten der Abtreibung  brauchen, da es auch für mich ein risiko darstellen könnte ..doch ich konnte das nicht, ich hätte mir das nie verzeihen können, immerhin war das mein baby.. also entschied ich mich mit dem riskio den kleinen zu behalten.. Die Schwangerschaft ging so seinen weg. Aber in der in der 28 Schwangerschaftswoche passierte. Als ich auf dem Klo saß kamen plözlich ungeblaubliche schmerzen worauf hin ich einen Krankenwagen rief.Ich habe mich also auf den Boden im Badezimmer gelegt und habe abgewartet das jemand kommt der mir hilft. Die schmerzen wurden immer schlimmer und dann fühlte sich es nur noch komisch an. der kleine kam als Sturzgeburt zur Welt. Ungefähr nach 10 weiteren Minuten am Badezimmerboden kam dann der erste Arzt, jeder hat das getan was er konnte doch der krankenwagen hatte ewig gebraucht bis er endlich da war. Ich nahm den kleinen zu mir und merkte ich wurde immer schwächer, der krankenwagen traf endlich ein und sie steckten  mich ans ekg. Das letzte woran ich mich erinnere ist das die ärtzin meinte mein puls ist bei 30 und dann war ich weg.
 Als ich dann wieder zu mir kam sagten Sie mir ich musste reanimiert werden und legten mir den kleinen in den arm... So kurz das Glück auch anhielt  verstarb wenige minuten später in meinem Arm. Im krankenhaus angekommen hatte ich den kleinen noch eine weile bei mir.. In all dedr Panik und Schock habe ich mich selbst entlassen. Ben-Luca kam mit 700 gramm zur welt mit einer größe von 32 zentimetern.. somit musste ich ihn ordnungsgemäß beerdigen, durch die entstandenen kosten musste ich mir leider schulden machen und damit war die geschichte nicht getan. Das provisiorische kreuz was aufgestellt worden ist musste ausgetauscht werden, darauf hin kam dann noch eine Rechnung vom Krankentransport. Durch die fehlende Krankenversicher des kleinen stellten Sie mir die Fahrt auch noch in Rechnung... weitere 700€. Meine Trauer konnte ich zu der Zeit einfach nicht verarbeiten, die Rechnungen, der Schmerz, die Familie die Trauert... Zwei besuche in einer stationären Klinik später wurde ich durch meine starken Depressionen und Panikattacken als Arbeitsunfähig eingestuft. Die Rechnungen stapelten sich. Dieser riesen Schuldenberg belastet mich und ich finde einfach keinen Ausweg aus diesem Teufelskreis. Die Zinsen der Schulden fressen die Raten die ich aktuell zahle. 
 Inzwischen kann ich mich stolz Mutter einer gesunden Tochter nennen, nur leider kann ich Ihr durch meine Altlasten nichts bieten... Selbst der Vater von ben sträubt sich leider mich zu unterstützen, deshalb versuche ich es hier und hoffe endlich damit abschließen zu können. Das gespendete Geld wird als erstes genutz um meine Schulden bei dem Bestatter und dem Krankentransport zu bezahlen. Falls noch etwas Geld übrig sein sollte könnte ich damit endlich den Schritt machen und in eine andere Wohnung ziehen. Meine aktuelle Wohnung belastet mich unendlich, jedes mal wenn ich ins Badezimmer gehe kommen die Erinnerungen, an den Abend an dem ich meinen Sohn verlor zurück. Das würde mir ermöglichen mit meiner tochter neu durchstarten zu können.. ich bin über jede noch so kleine unterstützung dankbar.. 

Danke für euer Ohr, in Liebe Jessica



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