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Arglistige Täuschung beim Hauskauf

Wenn sich der Traum vom eigenen Haus in einen Albtraum aus Lügen verwandelt

Vorab, ein Haus bedeutet auch kosten, das war uns klar, aber dass es so ausartet...

 

Im März 2017 besichtigten meine Mutter und ich einige kleine Häuser, damit ich mit meinen Hunden in Ruhe leben kann. Ein kleines Haus am Ortsrand tat es uns an. Nach der Besichtigung mit dem Makler und seiner sowie der Zusicherung der Verkäuferin, das Haus sei absolut in Ordnung ohne Schäden stand die Entscheidung fest. Es wird gekauft. 3 Monate vergingen bis sie auszog. 

 

Dann beim Einzug vernahmen alle einen widerlichen Gestank. Es wurde geputzt, bis Schimmel zum Vorschein kam. Daraufhin wurde ein Anwalt eingeschaltet der zum Gutachten riet. Gesagt getan. Der Gutachter entdeckte starke Feuchtigkeit mit gesundheitsgefährdendem Schimmel. 

Wenige Zeit später lief die Toilette nicht mehr ab. Starker Wurzeleinwuchs und defekte Rohre, die bereits 2012 der Versicherung gemeldet aber nicht von dieser übernommen wurden.

Mittlerweile lag die Sache dem Landgericht vor und der erste Termin stand an. 

 

Ein Telefonat mit der Gebäude Versicherung ergab 

Einen Brandschaden

Den Rohrschaden

Einen aussenwasserhahnschaden

Einen Hauptleitungswasserschaden

Der putz sprang von den Wänden. Die verkäuferin ist sich keiner schuld bewusst und weiß nichts von Wasserschäden außer wenn es stark regnet, dann tritt Wasser in den Keller, und ein Maler hatte mal vergessen den Schlauch im Keller abzudrehen. 

Wegen der anderen Schäden waren keine weiteren Maßnahmen bei ihr nötig. Ein trocknen des Kellers oder eine sanierung des Rohres wurde ihr nie empfohlen. Zusätzlich wurde auch nach einem siebenschläfer Befall ausser dem fangen der Tiere keine weiteren Maßnahmen ergriffen. 

 

Laut Aufzeichnung bestehen die Schäden seit 2010. Seit 2012 versucht die Dame zu verkaufen.

Eine Rückabwicklung käme für sie nur in Frage wenn sie die Anzahlung von 20.000€ behalten dürfte, eine Nutzungsgebühr von 550€ monatlich seit Einzug entrichtet wird und sie keine weiteren Kosten durch die Sache hat.

Der nächste Termin ist im Dezember 2019. 

Zeugenaussagen lauten es sah frisch renoviert aus. Ein Gutachter vom Gericht deckte eine fehlende Aussenabdichtung des Kellers auf im April 2019 und schließt darauf, dass der derzeitige Zustand des Hauses für einen Laien klar erkennbar gewesen sein muss. Dennoch musste auch er erst Aussengrabungen vornehmen nach Besichtigung um sein Gutachten zu vervollständigen. 

 

Wir, Ich Denise 33 und meine Hunde leben seit über 2 Jahren aus Kartons, meine Küche ist eingelagert damit sie keinen Schaden nimmt, das Haus hat einen Wasserverbrauch von fast 200qm pro Jahr, was nur sie als offizielle Eigentumerin prüfen lassen kann und nicht tut. 

Die bisherigen Kosten fürs Landgericht musste ich selbst tragen. Wenn wir da verlieren muss ich überlegen ob ich Revision einlege oder mich den Kosten stelle, welche auf 200.000 Euro geschätzt sind um das Haus bewohnbar zu machen. 

Gehe ich auf den Deal ein habe ich gar nix mehr, ob man Möbel etc weiter nutzen könnte ist fraglich. Von meiner und der Gesundheit meiner Hunde mal ganz zu schweigen. Ein Auszug ist nicht machbar, da die Kosten für Strafzinsen, Einlagerung Küche, erhöhte Heiz und wasserkosten aufgrund der Defekte fast den kompletten Lohn auffressen. 



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